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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, Psychologie , Sozialpädagogik , Krankenkasse , Sucht , Psychoanalyse , Psychotherapie , Angst , Essstörung , Entwicklungspsychologie , Tiefenpsychologie , Magersucht , Bulimie , Körpersprache , Aggression , Kindertherapie , Zwangsstörung , Ernährungsberatung , psychologische Beratung , Ressource , Familientherapie , Körpertherapie , Psychosomatische Medizin , Familiendynamik , Körpergefühl , Psychodynamische Therapie , " , Absorptionstechnik , Familientherapeutische Intervention , verhaltenstraining , "Absorptionstechnik

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608102772

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

250 Seiten

Hungern im Überfluss - Essstörungen in der ambulanten Psychotherapie

Leben lernen

1. Aufl.

Katherina Giesemann (Autor)

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Inhalt

Die dargestellten psychotherapeutischen Ansätzereichen von tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie über die Verhaltenstherapie hin zu Interventionen der systemischen Familientherapie und der Hypnotherapie. Ein ausführliches Kapitel ist den Fragen von Anamnese und Differenzialdiagnostik gewidmet. Oft sind der Hausarzt oder der Gynäkologe die ersten Anlaufstellen für essgestörte PatientInnen und ihre Eltern. Deshalb geben über die somatischen Symptome und deren Behandlung ein Hausarzt und ein Gynäkologe Auskunft. Zur umfassenden Betreuung gehören ausserdem die kompetente Ernährungsberatung sowie ein sicheres Hintergrundwissen, wann eine stationäre Therapie unausweichlich ist und nach welchen Kriterien eine geeignete Klinik ausgewählt wird. Den Abschluss des Buches bildet ein Beitrag zur frühkindlichen Fütterstörung, welcher Bezüge zu einer möglichen späteren Essstörung erhellt.- Erstes Buch zum Thema für die ambulante Psychotherapie- Elf Experten schildern ihre Erfahrungen aus elf PerspektivenDieses Buch richtet sich an:- Alle, die mit essgestörten PatientInnen arbeiten: Psychotherapeutisch arbeitende Psychologen, ÄrztInnen und Sozialpädagogen- somatisch arbeitende ÄrztInnen: Hausärzte, Kinderärzte, Internisten, Gynäkologen

Inhaltsverzeichnis

Einleitung (Katherina Giesemann) 7 I. Psychotherapeutische Ansätze 11 Psychodynamische Psychotherapie bei psychogenen Essstörungen 13 Katherina Giesemann Autonomieentwicklung und Essstörung 51 Christiane von Metzler Die kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung der Essstörung 67 Andreas Schnebel und Eva Wunderer Wenn Familie Suppenkaspar zur Therapie ginge 90 Claudia Starke, unter Mitarbeit von Thomas Hess Techniken aus der Hypnotherapie und aus dem EMDR zur Modifizierung des Körper-Selbstbildes 117 Hellmuth Schukall I. Anamnese und Differenzialdiagnosik 127 Anamnese, Befund und Diagnose bei Essstörungen – differenzialdiagnostische Aspekte 129 Annette Imann-Steinhauer III. Ärztliche Versorgung und Beratung 157 Essstörungen in der hausärztlichen Praxis 159 Joachim Strüngmann Gynäkologische und sexualmedizinische Aspekte bei Essstörungen 190 Gerhard Haselbacher Von der ambulanten zur stationären Behandlung 211 Elisabeth Rauh Ernährungstherapie 226 Vera Baumer Fütterstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter 244 Margret Ziegler Anhang: Klinisch-diagnostische Leitlinien aus dem ICD-10 268 Die Autoren 270

Autorenportrait

Katherina Giesemann, Dr. med., Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, arbeitet in eigener Praxis in München; Schwerpunkt: Essstörungen.

Titelkurzbeschreibung

Das Buch versteht sich als Leitfaden für die ambulante Betreuung und Behandlung essgestörter PatientInnen. In elf Beiträgen entfalten die fachlich bestens ausgewiesenen AutorInnen ein facettenreiches Spektrum der Störungsbilder und Behandlungsmöglichkeiten.

Auszug

Einleitung Katherina Giesemann Durch die langjährige psychotherapeutische Arbeit mit essgestörten Patientinnen wurde mir deutlich, wie notwendig die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und -ansätze sind. Nur diese Vielfalt ermöglicht es uns, den betroffenen Menschen adäquat und individuell zu helfen. Der Austausch über konkrete Behandlungsmöglichkeiten ist deshalb wichtig und bereichert die eigene Arbeit. Es sind keineswegs nur Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, die Essstörungen behandeln, sondern auch Hausärzte, Internisten, Gynäkologen, Kinderärzte und Dermatologen " um nur einige der somatischen Fachdisziplinen zu nennen. Außerdem kommen Pädagogen und viele andere Berufsgruppen, die mit Jugendlichen arbeiten, mit den Symptomen und Auswirkungen von gestörtem Essverhalten in Berührung. Das Buch ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, den Erfahrungsaustausch zwischen den Behandelnden anzuregen und zu verbessern, um so essgestörten Patientinnen noch effektivere Unterstützung bieten zu können. Es versteht sich als Arbeitsbuch von ambulant arbeitenden Ärzten, Psychologen, und Sozialpädagogen für ambulant tätige Kollegen und Kolleginnen, die in der Praxis auf verschiedene Weise psychogenen Essstörungen begegnen. Die Autoren gewähren Einblick in ihre »Werkstatt« und zeigen an konkreten Fallbeispielen, wie sie psychogene Essstörungen therapieren. Die Betrachtung der Erkrankung aus verschiedenen Perspektiven ist als Anregung und Ergänzung in der ambulanten Therapiearbeit gedacht und soll helfen, das Verständnis für die Abläufe und die Komplexität der Symptomatik zu erweitern. Im ersten Teil des Buches werden fünf verschiedene ambulante psychotherapeutische Behandlungsansätze und -verläufe geschildert. Das erste Kapitel (Katherina Giesemann) beschreibt die Behandlungstechnik der psychodynamischen Psychotherapieverfahren. Ausführlich wird das Erstgespräch, die Einleitungsphase sowie Behand lungsprobleme bei Patientinnen mit Essstörungen und einer Borderline- oder narzisstischen Persönlichkeitsstruktur behandelt. Die Not wendigkeit der biografischen Anamnese ebenso wie die Verwendung von Essprotokollen wird dabei nicht nur unter diagnostischen Gesichtspunkten gesehen, sondern als Teil des therapeutischen Prozesses. Es folgt die Vorstellung einer niederfrequenten analytischen Langzeitpsychotherapie bei einer Patientin mit gering integriertem Strukturniveau. Bei dieser Behandlungsvignette, verfasst von Christiane von Metzler, wird die Bedeutung längerfristiger psychotherapeutischer Begleitung und des flexiblen Umgangs mit dem therapeutischen Setting deutlich. Im dritten Kapitel stellen Andreas Schnebel und Eva Wunderer verhaltenstherapeutische Interventionsmöglichkeiten vor. Diese beschränken sich längst nicht mehr nur auf die Veränderungen des Essverhaltens, sondern beziehen den Lebenskontext, die Ressourcen und vor allen Dingen die gedanklichen Prozesse von Patient und Therapeut mit ein. Claudia Starke beschäftigt sich in ihrem Kapitel mit der systemischen Familientherapie. Die bekannte Geschichte »Der Suppenkaspar« liefert den »roten Faden« für den möglichen Ablauf einer Essstörung und die Interventionen im Rahmen einer familientherapeutischen Behandlung. Das letzte Kapitel des ersten Buchabschnittes beschreibt die Behandlung einer atypischen Essstörung. Hellmuth Schuckall zeigt, wie passive und aktive hypnotherapeutische Imaginationen und die Absorbtionstechnik des EMDR (Traumatherapie) zur positiven Modifizierung des Körper-Selbstbildes beitragen können. Insgesamt zeigen die fünf hier angeführten psychotherapeutischen Behandlungsbeispiele einen Ausschnitt der vielfältigen ambulanten Behandlungsmöglichkeiten. Im zweiten Teil des Buches werden die Anamnese, der psychische Befund und differentialdiagnostische Überlegungen bei Essstörungen schulenübergreifend behandelt. Frau Annette Imann-Steinhauer verdeutlicht sehr anschaulich, dass eine sorgfältige Diagnosestellung nicht nur bei der Planung und der Durchführung der Behandlung hilft, sondern als relationaler Prozess auch Ausdruck der therapeutischen Beziehung und damit ein therapeutischer Wirkfaktor ist. Im letzten Abschnitt des Buches werden schließlich wichtige Bereiche der somatischen Medizin, die Schnittstelle zwischen Klinik und ambulanter Praxis sowie die Ernährungsberatung und die frühkindlichen Fütterstörungen behandelt. Joachim Strüngmann, Allgemeinmediziner, stellt in Kapitel sieben ausführlich und aus eigener Erfahrung dar, welch wichtige Funktion der Hausarzt für Menschen mit Essstörungen hat. Er ist meist der erste Ansprechpartner. Seinem Einfühlungsvermögen und seinen somatischen Kenntnissen über die körperlichen Auswirkungen der Essstörung ist es zu verdanken, wenn die Betroffenen schnell eine adäquate Behandlung erhalten. Da überwiegend Frauen an einer Essstörung leiden, ist auch der Gynäkologe, häufig mit diesem Krankheitsbild konfrontiert. Im achten Kapitel werden deshalb von Gerhard Haselbacher sehr konkrete Hilfestellungen gegeben, wie das Thema Essstörung auch in der gynäkologischen Praxis angesprochen und behandelt werden kann. Oft reicht eine ambulante Therapie nicht aus, und eine stationäre Behandlung wird notwendig. Damit der Übergang von ambulanter zu stationärer Behandlung und die dann sinnvolle weitere ambulante Behandlung fließend und erfolgreich ist, bedarf es einer guten Planung und Vorbereitung. Im Kapitel »Von der ambulanten zur stationären Behandlung« beschreibt Elisabeth Rauh die Indikationen für einen stationären Aufenthalt und gibt Entscheidungshilfen für die Auswahl einer geeigneten stationären Einrichtung und für die Vorbereitungen, die in der ambulanten Psychotherapie für einen stationären Aufenthalt getroffen werden sollten. Für viele Patienten ist die Ernährungsberatung ein wichtiges Element ihrer Auseinandersetzung mit dem eigenen Essverhalten. Die Diätassistentin Vera Baumer schildert, wie Ernährungsberatung Patienten und Patientinnen darin unterstützen kann, ihr Essverhalten eigenverantwortlich zu gestalten. Das letzte Kapitel dieses Buches schließlich beschäftigt sich mit Fütterstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Fütterstörungen gelten als erheblicher Risikofaktor für die Entwicklung einer Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa. In der ambulanten Psychotherapie werden daher aus der Anamnese der Patienten Rückschlüsse auf ihre früh kindliche Entwicklung gezogen, um zu verstehen, warum für die Lösung ihrer psychischen Konflikte das Essen die zentrale Rolle spielt. Das letzte Kapitel führt uns an den Beginn der Beziehung zur Nahrung und damit zugleich zur Beziehung von Mutter und Kind. Die von Margret Ziegler einfühlsam geschilderten Fallvignetten zeigen, wie leidvoll für Kinder und ihre Mütter die nicht geglückte Kontaktaufnahme ist. Vorangeschickt sei noch eine Anmerkung zum Gebrauch der männlichen und weiblichen Form bei Worten wie Patient, Patientin, Therapeutin, Therapeut. Wir haben uns entschlossen, in diesen Fällen die männliche und die weibliche Form abwechselnd zu verwenden, um den Lesefluss nicht zu stören und die reale Situation in der Therapie dennoch abzubilden. Patientin wird deshalb häufiger gebraucht werden als Patient. Ansonsten gilt eine möglichst paritätische Lösung. I. Psychotherapeutische Ansätze Psychodynamische Psychotherapie bei psychogenen Essstörungen Katherina Giesemann Einleitung Das folgende Kapitel stellt Behandlungsmöglichkeiten von psychogenen Essstörungen mit psychodynamischen Therapieverfahren vor. Es ist gedacht als Anregung und Ergänzung zu den vom Leser bevorzugten theoretischen Konzepten. Aspekte des Erstgesprächs, der Vorgespräche, der Therapieplanung und des konkreten therapeutischen Vorgehens werden anhand von Fallbeispielen und theoretischen Überlegungen veranschaulicht. Da sich das Syndrom »gestörtes Essverhalten« bei unterschiedlichen psychischen Erkrankungen und Strukturen entwickeln kann, werden beispielhaft zwei häufig zu behandelnde Persönlichkeitsstrukturen näher geschildert: die Borderline-Persönlichkeit und die narzisstische Persönlichkeit. 1. Das erste Telefonat Karin T. rief in der Telefonsprechzeit an, um einen Termin für ein Vorgespräch auszumachen. Am Telefon fragte sie, ob ich mich auch wirklich mit Essstörungen auskenne. Sie sagte auch gleich, dass man ihr bei der Beratungsstelle empfohlen habe, mehrere Therapeuten »anzusehen«, und sie für die nächste Zeit schon mit anderen Therapeuten Termine vereinbart habe. Häufig ist schon das Telefonat die erste Variation des Grundkonfliktes. Deshalb ist es sinnvoll, von diesem Gespräch kurze Notizen zu machen, auch das Gegenübertragungserleben zu notieren.

Titellangbeschreibung

Die dargestellten psychotherapeutischen Ansätze reichen von tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Psychotherapie über die Verhaltenstherapie hin zu Interventionen der systemischen Familientherapie und der Hypnotherapie. Ein ausführliches Kapitel ist den Fragen von Anamnese und Differenzialdiagnostik gewidmet. Oft sind der Hausarzt oder der Gynäkologe die ersten Anlaufstellen für essgestörte PatientInnen und ihre Eltern. Deshalb geben über die somatischen Symptome und deren Behandlung ein Hausarzt und ein Gynäkologe Auskunft. Zur umfassenden Betreuung gehören ausserdem die kompetente Ernährungsberatung sowie ein sicheres Hintergrundwissen, wann eine stationäre Therapie unausweichlich ist und nach welchen Kriterien eine geeignete Klinik ausgewählt wird. Den Abschluss des Buches bildet ein Beitrag zur frühkindlichen Fütterstörung, welcher Bezüge zu einer möglichen späteren Essstörung erhellt. - Erstes Buch zum Thema für die ambulante Psychotherapie - Elf Experten schildern ihre Erfahrungen aus elf Perspektiven Dieses Buch richtet sich an: - Alle, die mit essgestörten PatientInnen arbeiten: Psychotherapeutisch arbeitende Psychologen, ÄrztInnen und Sozialpädagogen - somatisch arbeitende ÄrztInnen: Hausärzte, Kinderärzte, Internisten, Gynäkologen

Werbetext Überschrift

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