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Belletristik > Science Fiction, Fantasy > Fantasy

Stichwörter:

, Magie , Götter , Zauberer , " , "Götter

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783492962544

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

352 Seiten

Das Erwachen

Dunkle Götter 1

Dunkle Götter

Michael Manning (Autor)

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Inhalt

Nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen, wächst der junge Mort bei einem Hufschmied auf. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Doch bald erwachen in ihm magische Fähigkeiten – lebensgefährlich in einer Welt, die die Magie längst verbannt hatte. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – und gerät damit dem finsteren Lord Devon in die Quere, der nicht nur für Mort, sondern auch für Penny zur größten Bedrohung wird. Dabei ist Devon nicht ihr einziger Gegner. Denn bald findet Mort heraus, dass er sich gegen eine schier unbesiegbare Macht gestellt hat: einen dunklen Gott.

Autorenportrait

Michael G. Manning liest seit seiner Jugend Science Fiction und Fantasy. Er hat sich in der Kunst des Software Designs ebenso wie im Fantasy Artwork versucht und ist außerdem ein begeisterter Baumkletterer. Er lebt in Texas, gemeinsam mit seiner Frau, zwei Kindern und zahlreichen phantastischen Mitbewohnern, wie einem Elchpudel, einem bösartigen Terrier und einer gigantischen urzeitlichen Schildkröte. Seine Romane um die "Dunklen Götter", die er selbst als eBooks veröffentlichte, wurden zu Bestsellern.

Titelkurzbeschreibung

Nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen, wächst der junge Mort bei einem Hufschmied auf. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Doch bald erwachen in ihm magische Fähigkeiten – lebensgefährlich in einer Welt, die die Magie längst verbannt hatte. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – ...

Auszug

PrologElena di"Cameron war in tiefer Unruhe. Nach dem Abendessen hatte sich ihr Mann zunächst noch gut gefühlt, aber jetzt war er erkrankt. Sie waren zu Besuch bei ihren Eltern, Graf und Gräfin di"Cameron, und normalerweise hätte auch Elena mit ihm und ihrer Familie in der Haupthalle gespeist, doch ihr Baby hatte ihre Aufmerksamkeit verlangt. Statt mit dem Kleinen nach unten zu gehen, hatte sie ihn in ihrem Zimmer gefüttert und dort auch gleich selbst eine leichte Mahlzeit eingenommen.Tyndal, ihr Gatte und Ratgeber des Königs von Lothion, war sofort nach dem Essen zurückgekehrt, hatte über nichts anderes als Müdigkeit geklagt und sich früh schlafen gelegt. Ein paar Stunden später erwachte sie jedoch und hörte ihn würgen. »Tyndal?« Sie richtete sich auf und zündete eine Lampe an. Er saß auf dem Boden und hielt das Nachtgeschirr, in das er sich gerade übergab, zwischen den Händen. Der Anblick erschreckte sie. Er war kreidebleich " und das schwarze Haar feucht vor Schweiß. Schon wieder würgte er, obwohl sein Magen längst leer sein musste.Sogleich sprang sie zu ihm und wischte ihm mit einem Handtuch das Gesicht ab. »Du siehst nicht gut aus. Lass mich den Arzt rufen.«Er winkte ab. »Gib mir nur etwas Wasser. Einen Heiler brauche ich nicht.«»Ich hol es dir.«Es war sinnlos, mit ihm zu streiten. Sie würde den Arzt einfach rufen, wenn sie das Wasser holte. Der störrische Narr konnte sich später immer noch darüber beschweren. Sie durchquerte das Vorzimmer und trat in den Flur hinaus. Die Gemächer ihrer Eltern lagen gleich gegenüber, die Tür stand ein Stück offen. Wie seltsam, dachte sie, als sie es bemerkte. Doch sie musste sich um ihren Mann kümmern und ging weiter den Flur hinunter.Als sie um die Ecke bog, sah sie zwei schwarz gekleidete Männer eines der leeren Zimmer betreten. Sie wich zurück. Jetzt wusste sie, dass etwas Schlimmes geschehen sein musste. Dann erinnerte sie sich an die Tür ihrer Eltern. Binnen Sekunden war sie zurückgeeilt, stieß sie auf und platzte hinein. Die Tür führte zu einem kleinen Salon, der dem ihren sehr ähnlich war. Hier wirkte zwar alles leer, doch auf einmal schrie jemand im Schlafzimmer, und die Tür flog auf. Ihre Mutter erschien und versuchte verzweifelt, einem weiteren schwarz gekleideten Mann zu entkommen. Vorn war ihr Nachthemd bereits mit Blut getränkt, aber nun musste Elena auch noch zusehen, wie der Mann den Kopf ihrer Mutter zurückriss und ihr mit einem kurzen Messer blitzschnell die Kehle durchschnitt.Das Blut spritzte aus der klaffenden Wunde, während die Gräfin di"Cameron zusammenbrach. In Elenas Herz schrie eine Stimme, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Sie biss die Zähne zusammen und reckte das Kinn. Der Meuchelmörder sah sie grinsend an, denn er betrachtete eine Frau, die unbewaffnet und im Nachthemd vor ihm stand, offenbar nicht als Bedrohung. Zwei rasche Schritte, und schon hatte er sie erreicht und wollte sie bei den Haaren packen. Doch er lebte nicht einmal lange genug, um seinen Fehler noch bereuen zu können.Elena gehörte den Anath"Meridum an, den geheimen Wächtern, die Illeniels Nachfahren schützten, und war sowohl bewaffnet als auch unbewaffnet eine gefährliche Kriegerin. Sie trat auf ihn zu und schlug ihm die flache Hand mit einer solchen Heftigkeit unter das Kinn, dass sein Kopf nach hinten flog. Die Wucht ließ ihn dabei rückwärtstaumeln, bis er das Gleichgewicht ganz verlor. Sie setzte sofort nach, ließ ihm, als er stolperte, keinen Raum, sondern hielt ihn am Hemd fest, riss den Dolch aus seiner Scheide und stieß ihn zu Boden, während sie ihm die Klinge in den Leib jagte, direkt unter dem Brustbein. Ein zweiter Stoß unter das Kinn sorgte dafür, dass er ganz sicher nicht mehr aufstehen würde.Ihre Mutter war tot, so viel wusste sie, ehe sie zu ihr trat. Doch auch ihr Vater, der Graf, lag im Schlafzimmer tot auf dem Boden, die Blutlache schimmerte schwärzlich im Kerzenschein. Elena wäre beinahe zusammengebrochen, weil ihr der Anblick schier das Herz brach. Aber ein Blitzen, das sie aus dem Augenwinkel wahrnahm, erinnerte sie daran, dass sie ihren Gefühlen jetzt nicht nachgeben durfte. Sie kehrte auf dem Weg, den sie gekommen war, zurück und sah, wie sich der Flur mit gleißendem Feuer füllte. Nun drangen auch die Schreie sterbender Männer bis an ihre Ohren.Die Flammen verschwanden so schnell, wie sie entstanden waren. Vorsichtig streckte sie den Kopf hinaus und überblickte den Gang. Vor ihrem eigenen Zimmer stieg von zwei verbrannten Männern Rauch auf. Hinter ihnen stand Tyndal und hielt sich am Türrahmen fest. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten. Langsam sank er in sich zusammen, eine Hand auf den Bauch gepresst. Weitere Männer kamen angerannt. Einer sprang über Tyndal hinweg und wollte in ihr Schlafzimmer eindringen, während die beiden anderen noch innehielten, um dem sterbenden Magier den Garaus zu machen. Sie bemerkten nicht, dass Elena gerade aus dem anderen Zimmer trat.Einer hob das Schwert und wollte Tyndal erschlagen, der andere sah nur zu. Hinter ihnen erhob sich ein Racheengel im weißen Nachtgewand, das blonde Haar umrahmte die blitzenden blauen Augen, als Elena zuschlug. Der Dolch traf die Niere des zuschauenden Mannes, während die freie Hand den anderen, der mit dem Schwert ausholte, am Kragen zurückzog. Sie versetzte ihm einen Tritt gegen die rechte Wade. Er knickte nach hinten um und hatte keine Zeit mehr, sich noch einmal aufzurichten, denn der Dolch war schon wieder frei und fuhr ihm in die Kehle, ehe er auf den Boden schlug.Tyndal starrte sie an, als sie den Kopf hob. Das lose Haar fiel wie eine goldene Kapuze auf ihre Schultern. Sie suchte seinen Blick, während er sich zu sprechen mühte. »Unser Sohn "« Seine Stimme war heiser und schwach. Sie nahm dem Toten das Schwert ab und lief ohne ein weiteres Wort an Tyndal vorbei. Die Tür des Kinderzimmers stand offen, und drinnen entdeckte sie eine dunkle Gestalt. Gerade holte der Mörder vor der Krippe zum Hieb aus.Als dieser Gegner sie kommen hörte, ließ er sein eigentliches Ziel vorerst in Frieden und begegnete ihrem Angriff frontal. Einige angespannte Sekunden lang, die sich wie Stunden anfühlten, blitzte der Stahl im Zwielicht des Raumes. Zwar verteidigte er sich nicht einmal schlecht, nur wenige Schwertkämpfer hätten sie so lange in Schach halten können, doch war ihm längst klar, dass er verlieren würde. Noch ein kurzer Augenblick, und sie hätte ihn bezwungen. Dann jedoch wich er verzweifelt seitlich aus, täuschte an und schlug nicht nach ihr, sondern nach dem kleinen Kind in der Wiege. Elena traf die Entscheidung, die in diesem Fall jede Mutter getroffen hätte, nur dass es keine Entscheidung war, weil sie gar keinen bewussten Gedanken dazu fassen musste. Der Instinkt traf die Entscheidung für sie, und sie hätte nichts daran ändern wollen. Sie sprang und versuchte das Schwert abzufangen, das ihrem Sohn nach dem Leben trachtete. Beinahe hätte sie es auch geschafft, doch verlor sie das Gleichgewicht dabei und war plötzlich ohne Deckung. Die Riposte des Gegners traf ihren Bauch, der Stahl zerfetzte das Nachtgewand und verletzte sie schwer. Zugleich aber zog sie im Rückzug die eigene Klinge herum und schlitzte dem Angreifer das Gesicht auf.Der Mörder schrie auf, als er das rechte Auge verlor. Die Schmerzen und das Blut störten ihn aber nur einen Moment lang. Er ging zur Verteidigung über, sobald Elena nachsetzte. Die linke Hand presste sie sich auf den Bauch, um die Gedärme drinnen zu halten, während sie ihn mit dem Schwert in der Rechten erbarmungslos vor sich hertrieb. Ihre Miene war wutentbrannt, als sie ihn bedrängte. »Du wirst meinen Sohn nicht bekommen!« Wieder und wieder schlug sie zu, und nun erlahmte seine Gegenwehr allmählich. Sie fegte seine linkische Verteidigung hinweg und durchbohrte sein Herz, trieb ihm das Schwert so zwischen die Rippen, dass die Spitze zwischen den Schulterblättern wieder zum Vorschein kam, und nagelte den Toten damit an die Wand.Elena hatte keine Zeit zu sterben. Sie ging zur Wiege und bemühte sich verbissen, den eigenen geschundenen Leib zusammenzuhalten. Da ihr Bauch eine Hand beanspruchte, musste sie das Schwert fallen lassen und versuchen, ihren Sohn mit der freien Hand zu trösten. Hinter sich hörte sie ein Geräusch. Wäre es ein weiterer Angreifer gewesen, so hätte sie nun ein leichtes Opfer abgegeben. Doch es war Tyndal. Er sah wie der leibhaftige Tod aus, als er die kleine Kammer betrat. »Dein Bauch "« Keuchend schnappte er nach Luft.»Kümmere dich nicht darum. Du bist schlimmer dran als ich, und das will etwas heißen.« Sie schenkte ihm das Lächeln, mit dem sie Jahre zuvor bereits sein Herz erobert hatte, lehnte sich an die Wand und rutschte zu Boden. Vom Blutverlust wurde ihr schwindlig.Tyndal hockte sich neben sie und half ihr, sich flach auf den Boden zu legen, doch sobald sie sich streckte, öffnete sich die Bauchwunde, was ihr einen erstickten Schrei entlockte. »Bei den Göttern, Elena, das kann ich nicht in Ordnung bringen. Es ist zu viel "« Tyndal Ardeth"Illeniel war der mächtigste lebende Magier, doch sein Wissen in den Heilkünsten war begrenzt, und schließlich lag er selbst im Sterben. Die Mahlzeit auf der Burg Cameron war vergiftet gewesen, und alle Männer, Frauen und Kinder im Burgfried, die davon gekostet hatten, waren ebenfalls dem Tod geweiht.Doch er verdrängte die eigenen Schmerzen und konzentrierte sich auf den Finger, den er ihr wie ein Messer über den Bauch zog. Die Haut fand zusammen und schloss sich unter der Berührung. Gleich darauf verriet nur noch eine silberne Linie die Stelle, wo sie verletzt worden war. Sobald Elenas Schmerzen nachließen, betrachtete sie Tyndals Gesicht. Es war schweißüberströmt und vor Schmerz und Erschöpfung verzerrt. Trotzdem erkannte sie in den strahlend blauen Augen den scharfen Verstand, den sie stets so faszinierend gefunden hatte. Dieser Mann, ihr Gatte, musste jetzt sterben, und sie konnte nichts dagegen tun.Immerhin war sie nun in der Lage, sich wieder aufzurichten und i

Titellangbeschreibung

Seine Herkunft ist dunkel. Sein Leben ein Geheimnis. Seine Bestimmung – Magie ... Der junge Mort verfügt über Fähigkeiten, die es eigentlich nicht geben darf: Magie ist in seiner Welt längst vergessen. Und mit seiner Gabe bringt er die dunklen Götter gegen sich auf. Nachdem seine Eltern bei einem Attentat ums Leben kamen, wächst der junge Mort bei einem Hufschmied auf. Seine wahre Herkunft kennt er nicht. Doch bald erwachen in ihm magische Fähigkeiten – lebensgefährlich in einer Welt, die die Magie längst verbannt hatte. Gemeinsam mit seinen Gefährten Dorian und Penny erlernt Mort das magische Handwerk – und gerät damit dem finsteren Lord Devon in die Quere, der nicht nur für Mort, sondern auch für Penny zur größten Bedrohung wird. Dabei ist Devon nicht ihr einziger Gegner. Denn bald findet Mort heraus, dass er sich gegen eine schier unbesiegbare Macht gestellt hat: einen dunklen Gott.

Werbetext Überschrift

Das Zeitalter der dunklen Götter beginnt ...

Rezension

»(...) so geschickt aufgebaut und fesselnd erzählt, dass die Zeit der Lektüre wie im Flug vergeht und man das Buch viel zu früh zuschlägt, und gerne weiter verfolgen wird, wie es unseren Protagonisten weiter ergeht.«, Phantastik-News.de, Carsten Kuhr, 30.06.2013

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