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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, Psychologie , Psychotherapie , Trauma , Gruppentherapie , Gruppenpsychotherapie , Gruppendynamik , " , "Gruppendynamik

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608103922

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

399 Seiten

Keine Angst vor Gruppen!

Gruppenpsychotherapie in Praxis und Forschung

Leben lernen

3. Auflage

Claus Fischer (Andere)

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Inhalt

Wer sich als Psychotherapeutin oder -therapeut der Herausforderung stellt, mit Gruppen zu arbeiten, wird in diesem Buch alle wichtigen Instrumente beschrieben finden; zudem typische Schwierigkeiten und Fallstricke, welche die Dynamik einer Gruppe bereithält. Je ein ausführliches Kapitel ist der Gruppenarbeit mit Trauma-Patienten und der Gruppentherapieforschung gewidmet.Gruppenpsychotherapie ist eine wirksame und ökonomische, dabei jedoch sehr anspruchsvolle Behandlungsform. Ohne gründliche Kenntnis der gruppendynamischen Verläufe und speziellen therapeutischen Anwendungen ist Angst vor Gruppen aus Therapeuten-Sicht durchaus berechtigt. Diese Angst vermag das Buch zu zerstreuen durch- eine kompetente Darstellung der Wirkprinzipien in Therapiegruppen,- die praxisnahe Beschreibung der Zusammenstellung von Gruppen, ihrer typischen Phasenverläufe und erwartbaren Konflikte,- Erfahrungsberichte aus störungsspezifischen Gruppen- und zum ersten Mal veröffentlicht: die Vermittlungspeziellen Wissens über Gruppen mit traumatisierten Menschen (Luise Reddemann).

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 1. Grundlagen der Gruppenpsychotherapie: Sozialpsychologie und Gruppendynamik (D. Mattke) 1.1 Sozialpsychologie der Gruppe. 1.2 Gruppendynamik 1.3 Gruppenforschung als Aktionsforschung 1.4 Weitere Entwicklung der Gruppendynamik 1.5 Sozialpsychologie und Gruppendynamik vereint? 1.6 Gruppendynamik und Gruppentherapie auch vereint? 1.7 Wirkfaktoren in Gruppen und allgemeine Gruppentheorie 2. Die Gruppentherapien unter besonderer Berücksichtigung der Grundprinzipien psychodynamischer Gruppenpsychotherapie (D. Mattke) 2.1 Psychodynamische und verhaltenstherapeutische Gruppen - Unterschiede und Gemeinsamkeiten 2.2 Verhaltenstherapeutische Gruppentherapien 2.3 Psychodynamische Gruppentherapie 2.4 Die formale Veränderungstheorie der psychodynamischen Gruppentherapie 2.5 Interventionstechnik in der psychodynamischen Gruppen therapie: Klarifizieren, Konfrontieren, Interpretieren im Prozess der »Psychologischen Arbeit« in der Gruppe 2.6. Zusammenfassung und Gegenüberstellung der beiden Therapieverfahren 3 Durchführung einer psychodynamischen Gruppenpsychotherapie (D. Mattke) Indikation - Selektion - Komposition - Prognose - Phasen der Gruppenentwicklung - prozessorientierte Gruppenleitung - Interventionstechnik 3.1 Indikationskriterien oder wie wähle ich Patienten für eine Gruppe aus? 3.2 Inwieweit kann der Faktor Patienteneigenschaft en bei der Auswahl der Patienten und der Indikationsstellung für eine Gruppentherapie helfen? 3.3 Gruppenprozesse, formale Veränderungstheorie psychodynamischer Gruppentherapie und strukturelle Eigenschaften der vorgesehenen Gruppe 3.4 Therapeutenmerkmale 3.5 Kontraindikationen und Nebenwirkungen 3.6 Klinische Empfehlungen und Ausblick 3.7 Phasen der Gruppenentwicklung 3.8. Leitlinien für eine prozessorientierte Gruppenleitung und Interventionstechnik 4 Gruppen in Organisationen Wandlungen in der Praxis und Konzeptualisierung stationärer Gruppen und Teams (D. Mattke) 4.1 Klinische Vignette - Gruppengefühle eines Klinik-Chefs 4.2 Reflexion der Wurzeln 4.2.1 Gruppendynamische Gruppen 4.2.2 Die psychotherapeutische Gruppe oder die thera-peutische Kleingruppe auf einer Station 4.2.3 Teamgruppen 5. Evidenzbasierte Gruppenpsychotherapie: Ergebnisse der Gruppenpsychotherapieforschung (B. Strauß) 5.1 Effektivität ambulanter Gruppenpsychotherapie 5.2 Behandlungseffekte stationärer Gruppenpsychotherapie 5.3 Forschung zum Gruppenprozess und zur Gruppendynamik 5.4 Therapeutische Beziehungen in Gruppentherapien 5.5 Bindung und Gruppenprozesse 5.6 Zusammenfassung 6. Gruppentherapie in der Traumabehandlung - die Gruppe als Ressource nutzen (L. Reddemann) 6.1 Einleitung: Wozu ein eigenes Kapitel zur Gruppentherapie traumatisierter PatientInnen? 6.2 Allgemeines zu Diagnostik und Therapie traumatisierter PatientInnen 6.3 Ressourcen- und Resilienzorientierung 6.4 Ressourcenorientierte Gruppenpsychotherapie nach dem Bielefelder Modell 6.5 Qigong - eine körperorientierte Gruppe in der Traumatherapie (C. Fischer) Literatur

Autorenportrait

Prof. Dr. med. Luise Reddemann ist Nervenärztin und Psychoanalytikerin. Seit gut 25 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Trauma und Traumafolgestörungen. Von 1985 bis 2003 war sie Leiterin der Klinik für Psychotherapie und psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld und entwickelte dort ein Konzept zur Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen, die »Psychodynamisch imaginative Traumatherapie« (PITT). Luise Reddemann führt zahlreiche Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen durch. Im Rahmen ihrer Honorarprofessur an der Universität Klagenfurt für medizinische Psychologie und Psychotraumatologie widmet sie sich den Arbeitsschwerpunkten Resilienz sowie Folgen von kollektiven Traumatisierungen. Luise Reddemann ist Mitglied im Weiterbildungsausschuss der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie, im Wissenschaftlichen Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen und in der wissenschaftlichen Leitung der Psychotherapietage NRW. Luise Reddemanns Bücher und CDs im Verlag Klett-Cotta haben auch bei Betroffenen weite Verbreitung gefunden und vielen Menschen geholfen, mit einer traumatischen Erfahrung besser fertig zu werden.

Titelkurzbeschreibung

Wer sich als Psychotherapeutin oder -therapeut der Herausforderung stellt, mit Gruppen zu arbeiten, wird in diesem Buch alle wichtigen Instrumente beschrieben finden; zudem typische Schwierigkeiten und Fallstricke, welche die Dynamik einer Gruppe bereithält. Je ein ausführliches Kapitel ist der Gruppenarbeit mit Trauma-Patienten und der Gruppentherapieforschung gewidmet.

Pressestimmen

»" außerordentlich lebendig geschrieben " [gehört] in den Bücherschrank eines jeden", der sich mit Gruppenpsychotherapie klinisch oder wissenschaftlich auseinandersetzt.« H.J. Freyberger, Psychodynamische Psychotherapie, 3/2011 »Es ist sehr erfreulich, dass nun ein auf dem neuesten Stand befindliches Buch zur Gruppenpsychotherapie in deutscher Sprache erschienen ist [...]. Es ist kein Lehrbuch im Sinne einer Schule der Gruppenpsychotherapie, sondern vermittelt einen Überblick über mögliche Ansätze, die auch schulübergreifend sind, so dass es als ein allgemeines Lehrbuch und eine Grundlage für Gruppenpsychotherapie gelten kann. Es ist den Autoren gelungen, gut lesbar, verständlich und teilweise sogar spannend die Brücke zwischen Wissenschaft und konkreter Praxis der Gruppenpsychotherapie zu schaffen. Ein Buch, mit dem auseinanderzusetzen sich lohnt.« Georg R. Gfäller, gruppenanalyse, 07/2010 »Das vorliegende Werk ist für alle geeignet, die gruppenpsychotherapeutische Ansätze kennenlernen und durchführen wollen. Angesprochen sind sowohl interessierte Laien, die sich für die Dynamik von Gruppen interessieren als auch Fachpersonen, wie PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PädagogInnen, etc., die mit therapeutisch geführten Gruppen arbeiten.« buchtips.net, März 2011 »Wer keine Angst vor Gruppen hat wird weder als Patient noch als Therapeut mit Gruppen viel anfangen können. Wie wichtig diese Art der Energie für alle, die mit Gruppen arbeiten wollen, beschreiben die Autoren meisterhaft! In diesem Buch wird klar: Wissen mit Emotion vermittelt, heilt Ängste und kann den Profis helfen, Gruppentherapien zu wagen. Einzigartig in der Buchwelt tritt dieses Buch an die Seite der großen von Irvin Yalom begründeten Tradition, über Gruppen nachzudenken und darüber verständlich zu schreiben. Ein Plus sieht der Rezensent im schulübergreifenden Ansatz in den praxisorientierten Teilen dieses Buches. [...] Dieses Buch gehört in jede Klinikbibliothek als Nachschlagwerk und Richtlinienversuch für evidenzbasierte Gruppentherapie in Kliniken und Ambulanzen. Dem Buch sind viele Leser und weitere Auflagen zu wünschen.« E. Rüther, Nervenheilkunde, 06/2010

Werbetext Überschrift

Damit Gruppentherapie gelingt!

Auszug

Vorwort»Mir schlÃ"gt das Herz bis zum Halse, bevor ich in einer Gruppe etwas sage!« Wer kennt so etwas nicht? So dürfte es auch unseren Patientinnen und Patienten gehen, wenn diese in Gruppen behandelt werden, und so geht es aber auch vielen Therapeutinnen und Therapeuten, insbesondere jenen mit wenig Gruppenerfahrungen. Aber auch erfahrene Gruppenleiter kennen Ã"ngstliche Empfindungen, wenn sie neue Settings erproben oder wenn Gruppen sich einfach unvorhergesehen entwickeln. Bekanntlich signalisieren Angstgefühle Gefahr, sie gehören zum evolutionÃ"ren Repertoire menschlicher Entwicklung und lösen überlebenswichtige Schutzreflexe aus. Freud und andere wiesen darauf hin, dass Angst als die GeburtsstÃ"tte des Ichs gelten könne und erst zur Wahrnehmung innerer Gefahren befÃ"hige. Diese Gefahren können in Psychotherapien benannt, erkannt, erzÃ"hlt und exploriert werden. Hierfür benötigen wir wie auch unsere Patientinnen und Patienten eine sichere Basis, die uns Sc

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