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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, Depression , Psychologie , Sucht , Familie , Schizophrenie , Psychotherapie , Familienaufstellung , Systemische Therapie , Traumatherapie , Bindung , Ängste , psychologische Beratung , Familientherapie , Psychotraumatologie , " , Traumaforschung , traumatisiert , "Ängste

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608104042

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

287 Seiten

Symbiose und Autonomie

Symbiosetrauma und Liebe jenseits von Verstrickungen

Leben lernen

5

Franz Ruppert (Autor)

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Inhalt

Frühkindliche Symbiose-Autonomie-Konflikte sind Franz Ruppert zufolge Ursache für viele seelische Verstrickungen. Das Buch zeigt an zahlreichen Beispielen aus der Praxis, wie diese Symbiosetraumata erkannt und - mit einer neu entwickelten Form der Aufstellungsmethode - erfolgreich behandelt werden können.Sowohl der Wunsch nach Nähe als auch der Wunsch nach Abgrenzung begleitet Menschen durch das ganze Leben. Nicht selten jedoch werden die vitalen symbiotischen Bedürfnisse in der frühesten Kindheit von den Eltern nicht befriedigt. Die Bindung an die Mutter kann dann zu einem Symbiosetrauma für das Kind werden. In den seelischen Verstrickungen, die sich daraus ergeben, sieht Franz Ruppert die Quelle für die meisten Beziehungsprobleme, die Neigung zu Suchtverhalten, zu Ängsten, Depressionen und sogar zu Schizophrenien. An zahlreichen Beispielen aus der Praxis zeigt er, wie Symbiosetraumata erkannt und behandelt werden können. Seine neu entwickelte Form, mit der Aufstellungsmethode zu arbeiten, hat sich hier als besonders erfolgreich erwiesen.Zielgruppe:- PsychotherapeutInnen aller »Schulen«- TraumatherapeutInnen- Betroffene

Werbetext Überschrift

Das Konzept des Symbiosetraumas - ein neuer Therapieansatz bei psychischen Problemen

Pressestimmen

»Es bleibt ein Verdienst von Franz Ruppert, mit seinem Buch einen Baustein zur Aufklärung über vielfältige Leiden von Menschen mit chronisch-frühkindlicher Traumatisierung beigetragen zu haben.« Margret Dörr, socialnet, Juli 2011 »Das Buch fasziniert mich aus zwei Gründen... In dem vorliegenden Werk widmet sich der Autor der engen Beziehung zwischen Mutter und Kind, auch benannt als Symbiose und seiner Auswirkung auf den weiteren Lebenslauf. Er begreift Symbiose als eine Grundform menschlichen Zusammenlebens... Das zweite Spannende für mich als Paar- bzw. Beziehungstherapeut ist sein Weg der Heilung. Hier hat er das Konzept der Traumaaufstellung entwickelt, das im vorliegenden Buch vorgestellt und detailliert beschrieben wird. Er setzt sich zunächst kritisch von Familienaufstellungen ab, in denen man im aufstellenden Klientel das Kind sieht, das versucht, für seine Eltern seelische Last zu tragen, und sich "anmaßt" den Eltern ihr Schicksal abzunehmen. Hier warnt er deutlich vor der Gefahr der Retraumatisierung und der Förderung symbiotischer Verstrickungen. Die von ihm entwickelte nonverbal funktionierende Aufstellungsmethode hilft insbesondere an Gefühle heranzukommen, die unbewusst und vorsprachlich abgespeichert sind.« Dr. Rudolf Sanders, Beratung Aktuell, 15.02.2011 »Sehr empfehlenswert für PsychologInnen, PsychotherapeutInnen sowie alle Interessierten, die sich mit den Themen Bindung, Bindungs(un)fähigkeit, Angst vor Nähe, Abgrenzung, etc. näher beschäftigen möchten.« Lucie Rambauske-Martinek, Buchtips, 03.02.2011 »Das Buch fasziniert mich aus zwei Gründen" In dem vorliegenden Werk widmet sich der Autor der engen Beziehung zwischen Mutter und Kind, auch benannt als Symbiose und seinen Auswirkungen auf den weiteren Lebenslauf. Er begreift Symbiose als eine Grundform menschlichen Zusammenlebens" Sehr gut aufgearbeitet wird das, was bisher zu Symbiose als psychologisches Konzept in der Literatur vorliegt. Verbunden mit den Ergebnissen der Traumaforschung entwickelt der Autor sein Konzept des Symbiosetraumas und dessen Auswirkungen auf das spätere Gestalten von Beziehungen. Das zweite Spannende für mich als Paar- bzw. Beziehungstherapeut ist sein Weg der Heilung. Hier hat er das Konzept der Traumaaufstellung entwickelt, das im vorliegenden Buch vorgestellt und detailliert beschrieben wird. Er setzt sich zunächst kritisch von Familienaufstellungen ab, in denen man im aufstellenden Klientel das Kind sieht, das versucht, für seine Eltern seelische Last zu tragen, und sich "anmaßt" den Eltern ihr Schicksal abzunehmen. Hier warnt er deutlich vor der Gefahr der Retraumatisierung und der Förderung symbiotischer Verstrickungen. Die von ihm entwickelte nonverbal funktionierende Aufstellungsmethode hilft insbesondere an Gefühle heranzukommen, die unbewusst und vorsprachlich abgespeichert sind.« Dr. Rolf Sanders, Beratung Aktuell, Heft 1/2011 Vollständige Rezension unter: http://www.active-books.de/beratung-aktuell.html?&tx_kjebook_pi1%5bebook%5d

Titelkurzbeschreibung

Frühkindliche Symbiose-Autonomie-Konflikte sind Franz Ruppert zufolge Ursache für viele seelische Verstrickungen. Das Buch zeigt an zahlreichen Beispielen aus der Praxis, wie diese Symbiosetraumata erkannt und - mit einer neu entwickelten Form der Aufstellungsmethode - erfolgreich behandelt werden können.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung 9 Danksagung 12 Anmerkung zum Wortgebrauch 13 1. Für immer Dein - oder immer allein? 15 Kinderlieder 15 Symbiose-Autonomie-Konflikte 18 Arbeitshypothesen 20 2. Was ist »Symbiose«? 23 2.1 Gegenseitiger Nutzen 23 2.2 Jäger und Beute 25 2.3 Konkurrenz und Arbeitsteilung 26 2.4 Urgefühle 27 2.5 Spiegelneurone und Symbiose 31 3. Symbiose als psychologisches Konzept 34 Erich Fromm 34 Margret Mahler 34 Martin Dornes 37 Weiterführende Überlegungen 38 4. Was ist Autonomie? 43 4.1 Masse oder Einzigartigkeit? 43 4.2 Entwicklung von Individualität und Subjektivität 45 4.3 Freiheit von Abhängigkeiten 46 4.4 Äußere und innere Freiheit 47 4.5 Ich-Bildung 48 4.6 Pseudoautonomie 51 4.7 Wahre Autonomie 52 5. Konstruktive und destruktive Symbioseformen 54 5.1 Konstruktive Formen von Symbiose 54 5.2 Destruktive Formen von Symbiose 59 5.3 Konstruktivität und Destruktivität der Eltern-Kind-Beziehung 70 5.4 Wachstumsspirale 71 6. Traumata als Ursachen psychischer Störungen 73 6.1 Bindungstheorie und Traumatheorie 73 6.2 Ein Modell für seelische Spaltungen 78 6.3 Trauma und Symbiose 94 7. Symbiose zwischen Eltern und Kindern 96 7.1 Mutter-Kind-Symbiose 96 7.2 Kind-Mutter-Symbiose 99 7.3 Traumatisierte Mütter und traumatisierte Kinder 102 7.4 Traumatisierte Väter und traumatisierte Kinder 115 8. Das Symbiosetrauma 122 9. Symbiotische Verstrickungen 128 9.1 Symbiotische Verstrickungen bei Geschwistern 129 9.2 Symbiotische Verstrickungen bei Paaren 131 9.3 Symbiotische Verstrickung mit der ganzen Familie 140 9.4 Symbiotische Verstrickungen auf nationaler Ebene 143 9.5 Symbiotische Verstrickungen mit (Sport-)Vereinen 147 9.6 Wirtschaft, Geld und symbiotische Verstrickungen 149 9.7 Symbiotische Verstrickungen von Tätern und Opfern 155 9.8 Sucht und symbiotische Verstrickungen 166 9.9 »Psychose«, »Schizophrenie« und symbiotische Verstrickungen 172 9.10 Körperliche »Krankheiten« und symbiotische Verstrickungen 189 10. Bindungsorientierte Traumaaufstellungen 201 10.1 Zuhören ohne zu werten 201 10.2 Vertrauen erwerben 202 10.3 Von der Familien- zur Traumaaufstellung 203 10.4 Arbeit mit dem Anliegen 209 10.5 Die Rolle des Therapeuten 216 10.6 Arbeit mit Aufstellungen in Einzelsitzungen 218 10.7 Hintergrundtheorie und Arbeitshypothesen 221 11. Lösung aus symbiotischen Verstrickungen 224 11.1 Therapeutische Begleitung 224 11.2 Therapeutische Irrwege 226 11.3 Aufstellungen und Symbiosetrauma 230 11.4 Symbiotische Verstrickung verstehen 232 11.5 Traumata verstehen und anerkennen 235 11.6 Seelisch am Trauma arbeiten 237 11.7 Illusionen einer schnellen Heilung aufgeben 240 11.8 Auf symbiotisch übernommene Gefühle verzichten 243 11.9 Gesunde Anteile in den Vordergrund holen 244 11.10 Ein gesundes Körpergefühl entwickeln 245 11.11 Einen gesunden Willen entwickeln 247 11.12 Mit sich sein können 250 11.13 Weder retten noch gerettet werden wollen 252 11.14 Verstrickende Partner verlassen 256 11.15 Auf Abstand zu traumatisierenden Eltern gehen 257 11.16 Weder Opfer noch Täter sein 263 11.17 Die eigene Kindheit abschließen 266 11.18 Gute neue Beziehungen eingehen 269 11.19 Gesunde Abgrenzungen finden 270 11.20 Zur sexuellen Selbstbestimmung finden 271 11.21 Unbestechliche Klarheit 273 11.22 Lieben jenseits von Trauma und symbiotischer Verstrickung 274 12. Hoffnung 280 Literatur 283

Auszug

Vorbemerkung Das vorliegende Buch stellt das fünfte in der Reihe meiner Bücher dar, in denen ich um Klarheit ringe, was die menschliche Seele in ihrem Innersten bewegt, was sie gesund sein lÃ"sst, was sie krank macht und wie dieses Wissen in eine wirkungsvolle psychotherapeutische Arbeit umgesetzt werden kann. Begonnen habe ich diese Entdeckungsreise in das Innere unseres Menschseins im Jahr 1994. Da ich zu dieser Zeit beruflich noch mit der Arbeits- und Organisationspsychologie verbunden war, entstand 2001 als Erstes das Buch »Berufliche Beziehungswelten«. Bei der Darstellung von Arbeitsbeziehungen durch die Aufstellungsmethode wurde mir die groÃ"e Bedeutung von familiÃ"ren Beziehungsdynamiken deutlich, die hinter den Konflikten liegen, die im Arbeitsleben auftreten. Daher bedarf es bei Konflikten, die nicht durch die Anerkennung klarer Beziehungsregeln in der Berufswelt zu lösen sind, der Rückschau auf die frühen Lebenserfahrungen eines Menschen mit seinen Eltern.

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