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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, Psychologie , Beziehung , Familie , Psychoanalyse , Psychotherapie , Tiefenpsychologie , Traumatherapie , Traumatisierung , Psychiatrie , Schock , Ressource , Arzt-Patient-Beziehung , Psychotraumatologie , Übertragung , Kriegsenkel , Gegenübertragung , Intersubjektivität , Affektregulation , Altmeyer , Dyade , Intersubjektivitätstheorie , Patient-Therapeut-Beziehung , Psychodynamische Therapie , " , therapeutische beziehung , therapeutisches Setting , Psychoanalytische Traumatherapie , Transgenerationelle Weitergabe , Thomä , "Affektregulation

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608103212

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

210 Seiten

Trauma und Beziehung

Grundlagen eines intersubjektiven Behandlungsansatzes

Leben lernen

1. Aufl.

Andreas Bachhofen (Autor)

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Inhalt

Das Buch fordert dazu heraus, grundsätzlicher über »Trauma« und »Traumatherapie« nachzudenken, als das bisher geschehen ist. Das Wort »Trauma« ist heutzutage in aller Munde. Doch was genau meint der Begriff? Selbst Traumatherapeuten sind sich darüber nicht einig. Das Buch stößt eine überfällige Diskussion an und stellt die gängigen Traumatherapien auf den Prüfstand.- Der Beziehungskontext wird bisher in nahezu allen Trauma-Konzepten vernachlässigt. Aus einem schmerzlichen Ereignis oder einem Schock wird aber nur dann ein Trauma, wenn Beziehung und haltende Umwelt fehlen.- Weil In-Beziehung-Sein für Menschen grundlegend ist, muss sich auch Traumatherapie, und Psychotherapie überhaupt, als wechselseitiges, intersubjektives Geschehen begreifen. Nur auf diesem Weg ist Heilung möglich.- Schwere Traumatisierungen bleiben nicht auf die betroffenen Personen beschränkt. Sie werden in verschiedenen Formen an die nächste Generation weitergegeben. Dieses theoriegeleitete und doch praxisorientierte Buch wirft Fragen zum psychotherapeutischen Prozess auf und gibt Antworten, welche die aktuelle Diskussion um den Traumabegriff bereichern und die Traumabehandlung voranbringen werden.

Werbetext Überschrift

Was geschieht zwischen Patient und Therapeut?

Titellangbeschreibung

Das Buch fordert dazu heraus, grundsätzlicher über »Trauma« und »Traumatherapie« nachzudenken, als das bisher geschehen ist. Das Wort »Trauma« ist heutzutage in aller Munde. Doch was genau meint der Begriff? Selbst Traumatherapeuten sind sich darüber nicht einig. Das Buch stößt eine überfällige Diskussion an und stellt die gängigen Traumatherapien auf den Prüfstand. - Der Beziehungskontext wird bisher in nahezu allen Trauma-Konzepten vernachlässigt. Aus einem schmerzlichen Ereignis oder einem Schock wird aber nur dann ein Trauma, wenn Beziehung und haltende Umwelt fehlen. - Weil In-Beziehung-Sein für Menschen grundlegend ist, muss sich auch Traumatherapie, und Psychotherapie überhaupt, als wechselseitiges, intersubjektives Geschehen begreifen. Nur auf diesem Weg ist Heilung möglich. - Schwere Traumatisierungen bleiben nicht auf die betroffenen Personen beschränkt. Sie werden in verschiedenen Formen an die nächste Generation weitergegeben. Dieses theoriegeleitete und doch praxisorientierte Buch wirft Fragen zum psychotherapeutischen Prozess auf und gibt Antworten, welche die aktuelle Diskussion um den Traumabegriff bereichern und die Traumabehandlung voranbringen werden.

Titelkurzbeschreibung

Was unterscheidet Schock und Trauma? Welche Rolle spielt die Patient-Therapeut-Beziehung in der Traumatherapie? Der Autor entwickelt ein neues Konzept des intersubjektiven Behandlungsgeschehens und zeigt an ausführlichen Fallbeispielen, wie dieser Ansatz für die Arbeit mit traumatisierten Menschen fruchtbar gemacht werden kann.

Autorenportrait

Andreas Bachhofen, Dipl.-Psych., ist als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Mönchengladbach niedergelassen.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 9 1. Definition des Traumabegriffes 15 1.1 Verschiedene Definitionen aus dem Bereich der sogenannten Psychotraumatologie 16 1.2 Zum Verhältnis von Schock und Trauma 18 1.3 Die Bedeutung der Beziehungskontexte 20 1.4 Der Umgang mit der intersubjektiven Dimension 23 1.5 Der Traumabegriff der Intersubjektivitätstheorie 27 2. Die Folgen von Traumatisierungen 35 2.1 Gegenstandsbildung 35 2.2 Drei Ebenen der Beschreibung von Traumafolgen 46 3. Behandlungspraktische Überlegungen 71 3.1 Erfahrungswelten 74 3.2 Hermeneutik des Vertrauens 79 3.3 Die Wichtigkeit der Anamnese 84 3.4 Die besondere Beachtung des Selbstdialoges 86 3.5 Die Wichtigkeit von Selbsterfahrung und Supervision 88 4. Die transgenerationale Dimension des Traumas. Von Kriegskindern und Kriegsenkeln 121 4.1 Historisches 123 4.2 Die Generation der Kriegskinder 126 4.3 Drei Möglichkeiten individueller Traumabewältigung 127 4.4 Die Generation der Kriegsenkel 138 4.5 Was geschieht mit den folgenden Generationen? 154 Epilog 156 Danke! 159 Literatur 161

Auszug

EinleitungIm Bereich der Psychotherapie sind spannende Zeiten angebrochen! Neueste Forschungsergebnisse in den Bereichen der Hirn- und Genforschung und auf dem Gebiet der allgemeinen Neurologie zeigen uns immer wieder und unwiderlegbar, dass die menschliche Existenz unausweichlich und über die gesamte Lebensdauer hinweg in geschichtliche, soziale, biologische und intersubjektive Kontexte eingebunden ist. Und diese Ergebnisse zwingen uns dazu, den Bereich der psychotherapeutischen Begegnung unter diesem Blickwinkel neu zu betrachten.In den späten 80er-Jahren hatte ich das Vergnügen, einen Vortrag von Lotte Köhler zu hören, der sich mit den Erkenntnissen der »BabyWatcher« beschäftigte und die Resultate und Postulate der Bindungsforschung näher erläuterte. Ich kann den Inhalt heute nicht mehr wiedergeben. Aber den ersten Satz des Vortrages habe ich noch in recht deutlicher Erinnerung. Frau Köhler begann mit den Worten: »Das, worüber ich heute berichte, haben gute Mütter und Väter immer schon getan.« Ähnliches können wir sicherlich auch über die Psychotherapeuten sagen. Viele von uns werden immer schon geschichtliche, soziale, biologische und intersubjektive Kontexte in ihre Arbeit mit einbezogen haben. Genau so, wie es »gute« Mütter und Väter in der Erziehung ihrer Kinder getan haben und immer noch tun. Damit aber können wir als Psychotherapeuten, die den Anspruch an sich stellen, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu arbeiten, uns natürlich nicht zufriedengeben. Da wir den Anspruch haben, methodisch vorzugehen, und gerne wissen wollen, was wir tun, brauchen wir Theorien und Konzepte, die uns den entsprechenden Umgang mit der psychotherapeutischen Situation ermöglichen können.Was die Einbeziehung der geschichtlichen, sozialen und biologischen Kontexte betrifft, stoßen wir über die verschiedenen psychotherapeutischen Schulen hinweg zwar auf Unterschiede, diese lassen sich aber aus dem jeweiligen Ansatz her gut begründen. Und in der Tat steht schulenübergreifend fest, dass die Lebensgeschichte, das EingebundenSein des Patienten in ein bestimmtes soziales Umfeld und eventuelle körperliche oder geistige Krankheiten einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der therapeutischen Beziehung ausüben.Schwierig aber wird es, wenn wir uns mit den intersubjektiven Kontexten beschäftigen müssen. Also dem, was in der alltäglichen therapeutischen Beziehung zwischen dem jeweiligen Patienten und dem j eweiligen Therapeuten geschieht. An dieser Stelle entsteht, so nehme ich es wahr, zwischen den verschiedenen psychotherapeutischen Schulen eine mehr oder minder große Kluft. Im Prinzip betonen alle Ansätze zwar die Wichtigkeit der therapeutischen Beziehung, die Art und Weise aber, wie sie auf deren Struktur und Bedingtheiten eingehen, könnte unterschiedlicher nicht sein.Die einen beschränken sich im Wesentlichen auf die Erwähnung des Umstandes, dass es eine (wechselseitige) Beziehung gibt, und zählen darauf, dass praktische Erfahrung mit der Zeit ausreichend sein wird, um die jeweilige Methode korrekt zu handhaben.Andere wiederum sehen es als sinnvoll und machbar an, die Person des Therapeuten mithilfe geeigneter Techniken und vor allen Dingen mit gründlicher Analyse nicht als eine veränderliche Größe im Beziehungsgeschehen zu betrachten, sondern sie quasi zu objektivieren, um aus ihm einen neutralen Experten zu machen. Was natürlich impliziert, dass auch der Patient und das psychotherapeutische Geschehen bei hinreichend guter Handhabung als objektiv angesehen werden können. Im einen (extremen) Fall ist also der intersubjektive Kontext quasi nebenbei dabei (z. B. klassische Formen der Verhaltenstherapie), im anderen (ebenfalls extremen) Fall ist er eher eine störende Variable, die ausgeschaltet, sprich objektiviert werden muss (einzelne Formen der klassischen Psychoanalyse).Beide Extreme berühren sich in dem Punkt wieder, wo man sie als Ein-Personen-Psychologien bezeichnen kann. In einer Ein-PersonenPsychologie wird der unausweichlichen und wechselseitigen Verbundenheit der Menschen untereinander entweder kein Wert beigemessen, oder er wird zu eliminieren versucht, sodass ein Experte einen anderen Menschen quasi be-handelt, ohne mit ihm in einen wechselseitigen Austausch zu geraten. Es steht aber heute außer Frage, dass eine Ein-Personen-Psychologie der Komplexität menschlicher Existenz nicht gerecht werden kann. Um es mit Donna Orange auszudrücken: »We are always already situated« (Orange, 2007), was, frei übersetzt, bedeutet: Wir sind immer schon in irgendeiner Weise eingebunden/verbunden. Oder, um mit Werner Heisenberg zu sprechen: »Die Naturwissenschaft steht nicht mehr als Beschauer vor der Natur, sondern erkennt sich selbst als Teil dieses Wechselspiels zwischen Mensch und Natur. Die wissenschaftliche Methode des Aussonderns, Erklärens und Ordnens wird sich der Grenzen bewusst, die dadurch gesetzt sind, dass der Zugriff der Methode ihren Gegenstand verändert und umgestaltet, dass sich die Methode also nicht mehr vom Gegenstand distanzieren kann.« (Heisenberg, 1955, S. 21)Das Ganze stellt uns als Psychotherapeuten damit aber vor erhebliche Probleme, da wir uns gezwungen sehen, im Bereich der intensiven psychotherapeutischen Begegnung die Sicherheit unseres Expertenstatus aufgeben zu müssen, ohne dass uns hierfür die nötigen Grundlagen so ohne Weiteres zur Verfügung stünden. Der geneigte Verhaltenstherapeut wird sich an dieser Stelle fragen: Wie bringe ich meine eigenen Gefühle und mein Erleben ins Spiel? Der eher klassisch orientierte Analytiker wird sich fragen: Wie halte ich meine eigenen Gefühle und mein Erleben im Spiel?Aber, erinnern wir uns an Lotte Köhler. Irgendwie machen wir das ja immer schon. Worauf es aus meiner Sicht ganz wesentlich ankommt, sind die Schaffung eines Bewusstseins für diese Tatsache und die Beachtung und Entwicklung von entsprechenden Theorien und Behandlungskonzepten.Und damit sind wir beim Thema dieses Buches und bei dem Sinn, den ich darin sehe, es zu schreiben. Im Wesentlichen geht es mir um zwei Dinge: Einmal möchte ich die zentrale Rolle des wechselseitigen intersubjektiven Geschehens im intensiven psychotherapeutischen Prozess herausarbeiten und betonen. Dazu werde ich mich auch immer wieder auf Ergebnisse aus anderen Disziplinen berufen. Grundlegend sind für mich allerdings die Erkenntnisse der Intersubjektivitätstheorie, wie sie von einer Gruppe von Autoren um den amerikanischen Psychoanalytiker und Philosophen Robert Stolorow seit mehr als 30 Jahren entwickelt wird.Des Weiteren aber ist es mir auch ganz wichtig, einer Tendenz entgegenzuwirken, die aus der Hoffnung entsteht, man könnte, wenn man immer kleinere und feinere Details des menschlichen Körpers und seiner Funktionsweise erforscht und erklärt, letztlich den Bereich des Seelischen objektiv, wie eine Sache erfassen.Ein Feld, auf dem dies in der heutigen Zeit sich vermehrt und vehement abzuspielen scheint, ist das der sogenannten Traumatherapie. Hier scheint es so, als wäre die Hoffnung am Werk, mithilfe angewandter Hirn-, Neuro- und Genforschung eines Tages so viel Wissen angehäuft zu haben, dass man tatsächlich zu einer objektiven Form von Psychotherapie gelangen könnte, womit man letztlich das intersubjektive Geschehen zwischen Therapeut und Patient wie eine weitere, objektiv zu kontrollierende Variable ansehen könnte. Da ich dies nicht nur für unmöglich, sondern auch für fatal halte, setze ich mich vom Standpunkt der intersubjektivitätstheorie mit einigen grundlegenden Annahmen der sogenannten Traumatherapie kritisch auseinander. Da ich davon ausgehe, dass an jeder Form von Psychopathologie, die durch eine Psychotherapie behandelbar ist, in irgendeiner Weise ein traumatisches Geschehen beteiligt ist, kommt der Definition des Traumabegriffes eine ganz entscheidende Rolle zu. Mit dieser Frage beschäftigt sich das erste Kapitel. Es geht dabei im Wesentlichen um die Abgrenzung eines Traumas von einem Schock und um die Einführung eines dynamischen und entwicklungsbezogenen Traumabegriffes. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Folgen der Traumatisierungen. Sie finden sich auf der Ebene der Symptome, aber auch in den Veränderungen der seelischen Strukturen. Hier werde ich die Theorie der komplexen Systeme von Coburn vorstellen und in Abgrenzung zur Ein-Personen-Psychologie und zu den Ergebnissen der Gen- und Neuroforschung Traumafolgen auf drei verschiedenen Ebenen beschreiben. Das dritte Kapitel beschreibt auf der Basis der Intersubjektivitätstheorie einige zwingende behandlungspraktische Konsequenzen im psychotherapeutischen Umgang mit traumatisierten Menschen. Darüber hinaus gibt es auch noch eine weitere Dimension, die automatisch dann ins Spiel kommt, wenn wir die intersubjektiven Zusammenhänge beginnen ernst zu nehmen. Es geht um umfassendere kulturelle, soziale und politische Kontexte, die weitgehend unabhängig von unserer individuellen Erfahrung existieren, gleichwohl aber unsere Erfahrung beeinflussen und von unseren Erfahrungen beeinflusst werden. Hierzu gehören zum Beispiel Fragen der zurzeit aktuellen Diskussion über transgenerationale Phänomene im Zusammenhang mit Traumatisierungen. Das letzte Kapitel befasst sich daher mit derkt, von ferne betrachtet, mitten in einem vitalen Diskrepanzerlebnis zwischen sehr bedrohlichen Situationsfaktoren (Schmerz, momentane Desorientierung, plötzlicher Verlust des Sicherheitsgefühls) und seinen individuellen Bewältigungsmöglichkeiten. Es wird, wenn es gut geht, aufstehen können, aber der Schmerz und der Schreck werden übermächtig sein. Es wird sich für den Moment sehr hilflos und dem Schmerz und dem Schrecken ausgeliefert fühlen. Es ist zu erwarten, dass es laut schreien und weinen wird.Der Definition von Fischer et al. folgend, würde man hier schon von einem Trauma sprechen können. Wenn dem aber so wäre, dann gäbe es auf der Welt wahrscheinlich keinen Menschen, der nicht traumatisiert wäre. Es wäre, denke ich, sinnvoll

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