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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, Rehabilitation , Psychologie , Drogen , Abhängigkeit , Sozialarbeit , Ressourcen , Familie , Alkoholabhängigkeit , Psychotherapie , Coaching , Lebenshilfe , Traumatisierung , psychologische Beratung , Suchtbehandlung , Suchttherapie , Lebensberatung , Anonyme Alkoholiker , Drogenabhängigkeit , Familienberatung , Traumabehandlung , " , suchtverhalten , Selbstaktualisierung , Suchtklinik , "Abhängigkeit , suchtfamilie

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608102086

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

271 Seiten

Co-Abhängigkeit

Diagnose, Ursachen und Therapie für Angehörige von Suchtkranken

Leben lernen

1. Aufl. 2011

Jens Flassbeck (Autor)

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Inhalt

Suchtkranke sind fast immer umgeben von mehreren nahestehenden Menschen, die ihnen helfen und sie aus der Sucht befreien wollen und sich darüber co-abhängig verstricken. Angst, Scham, Verdruss, immer wieder zerstörte Hoffnung, Ohnmacht und Verzweiflung sind das täglich Brot der Angehörigen, Helfer und Freunde.Ihre Leiden und ihre Not werden bisher weder von Therapeuten noch von der Gesellschaft gesehen.Das Buch - beschreibt die typischen Abläufe einer co-abhängigen Verstrickung; - benennt die Symptome und spezifischen Erkrankungen im Umfeld eines Süchtigen; - entwickelt Leitlinien für eine dringend gebotene psychotherapeutische Behandlung; - klärt über die individuellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge auf. Auch für Betroffene lesbar. ZIELGRUPPE: - Suchttherapeuten - Psychotherapeuten - Psychologische Berater - Ärzte - Sozialarbeiter - Pfleger - Laienhelfer im Suchtbereich - Betroffene

Werbetext Überschrift

Auch Helfer brauchen Hilfe: Angehörige von Suchtkranken unterstützen und behandeln

Titellangbeschreibung

Das Buch - beschreibt die typischen Abläufe einer co-abhängigen Verstrickung; - benennt die Symptome und spezifischen Erkrankungen im Umfeld eines Süchtigen; - entwickelt Leitlinien für eine dringend gebotene psychotherapeutische Behandlung; - klärt über die individuellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge auf. Auch für Betroffene lesbar. ZIELGRUPPE: - Suchttherapeuten - Psychotherapeuten - Psychologische Berater - Ärzte - Sozialarbeiter - Pfleger - Laienhelfer im Suchtbereich - Betroffene

Pressestimmen

»In seiner Darstellung weist der Autor unmissverständlich darauf hin, dass Angehörige nicht bloß ein Anhängsel der Süchtigen sind, sondern eine eigene beratungs- und behandlungsbedürftige Problematik haben. Empfohlen sei das Buch zunächst Fachleuten aus den helfenden Berufen, die in einschlägigen Einrichtungen arbeiten. Lesenswert ist es aber auch für psychologisch Interessierte und alle nach Lösung ihrer Probleme Suchenden. Da das Thema durchaus auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Pflegesektor von Relevanz sein kann, sollte es in den Bibliotheken entsprechender Ausbildungseinrichtungen zugänglich sein.« Dr. Hubert Kolling, Pflegewissenschaft, Februar 2012 »In diesem Buch geraten die Menschen in den Blick, die einem Suchtkranken nahestehen und ihm helfen wollen, sich aus der Sucht zu befreien. Ihre Erschöpfung und ihr Leiden werden bisher häufig übersehen. Das Buch nimmt diese Gruppe in den Blick, beschreibt typische Muster und Vertstrickungen, Symptome, Auffälligkeiten und spezifische Erkrankungen, welche in Folge von Angst, Scham, Verdruss oder einer immer wieder zerstörten Hoffnung und Enttäuschung, Ohnmacht und Verzweiflung entstehen. Darüber hinaus werden auch gesellschaftliche Aspekte und Defizite der Suchkrankenhilfe kritisch beleichtet. Des Weiteren wird an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, wie man Angehörige von Suchtkranken über personenzentrierte Behandlungsangebote stabilisieren kann und damit letztendlich einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Suchthilfe leisten kann.« Sucht Aktuell, 2/2011

Auszug

Vorweg Sie sind als Sozialarbeiter, Arzt, Pfleger, Therapeut, Psychologe, Seelsorger oder Laienhelfer im Suchtbereich tätig? Sie beschäftigen sich als Wissenschaftler mit dem Thema Sucht? Oder Sie kümmern sich außerhalb der Suchthilfe um Angehörige und Kinder von Suchtkranken, vielleicht als niedergelassener Arzt oder Psychotherapeut, als Bewährungshelfer oder als Pädagoge in der Jugend- und Familienhilfe? An Sie richtet sich das vorliegende Buch vordringlich. Die heutige Suchthilfe, -prävention und -forschung ist eingenommen von dem Süchtigen und seinen Suchtmitteln. Dieses Buch ist dagegen ausschließlich den Angehörigen und ihrem Leiden gewidmet. Ich möchte Sie einladen, eine neue und ganzheitlichere Perspektive von (Co-)Abhängigkeit zu gewinnen. Auch werden sich Ihre Selbstsicht und Ihr Selbstverständnis als Suchthelfer verändern. Ihr persönliches co-abhängiges Risiko als professioneller Helfer wird aufgedeckt und hinterfragt. Obendrein wird Ihre Sicht geschärft, inwieweit Ihre Arbeitsstelle und Einrichtung in den Strukturen und Arbeitsabläufen co-abhängig verstrickt ist und wie Sie diesen institutionellen Verstrickungen durch geeignete Maßnahmen begegnen können. Sie sind neugierig und wollen sich über Sucht und Abhängigkeit informieren, vielleicht weil Sie gerade als Lehrer eine Unterrichtsreihe zum Thema Sucht vorbereiten, weil Sie als Pastor einen Suchtfall in Ihrer Gemeinde haben, weil Sie als Politiker oder Funktionär Einfluss nehmen wollen und an Entscheidungen beteiligt sind oder vielleicht weil Sie einen Freund, Kollegen oder Nachbarn haben, der Ihnen   wegen Suchtproblemen aufgefallen ist? Lesen Sie weiter, Sie werden fündig werden. Dieses Buch bietet Ihnen Informationen und eine Perspektive von Sucht, die Sie nur schwer woanders finden werden. Das Thema Co-Abhängigkeit ist erstaunlicherweise selbst unter Suchtfachleuten recht unbekannt. Sie waren selber süchtig? Auch Ihnen möchte ich die Lektüre dieses Buches empfehlen. Den ersten Schritt aus der Sucht heraus, Ihren Konsum oder Ihr Suchtverhalten einzustellen, haben Sie vermutlich schon geschafft, sonst hätten Sie dieses Buch nicht in die Hand genommen. Aber haben Sie den zweitwichtigsten Schritt schon unternommen, nämlich nicht mehr ausschließlich um das eigene Selbst zu kreisen? Teil einer Suchtstörung ist es, dass man nur sich selber sieht, andere Menschen manipuliert und für die eigenen süchtigen Interessen einspannt. Lesen Sie bitte weiter. Die Lektüre wird Ihre soziale Wahrnehmung schärfen und Ihr Mitgefühl für die Menschen um Sie herum vertiefen. Ein wohlgemeinter Ratschlag: Sparen Sie sich jegliches schlechtes Gewissen! Schuldgefühle sind nur der Höhepunkt der süchtigen Selbstbezogenheit. " Sie haben Ihre Schuld schon durchgearbeitet? Noch besser! Dann sind Sie offen für die Angehörigenthematik. Sie haben als Kind, Partner, Eltern,   Kollege oder Freund unter der Suchterkrankung eines Ihnen nahestehenden Menschen gelitten oder leiden noch? Angst, Scham, immer wieder zerstörte Hoffnung und Enttäuschung, Ohnmacht, Verdruss, Verzweiflung und Verbitterung " man kann Ihrem Leiden viele Namen geben. Sie wollen dem Sucht-kranken gerne helfen, machen sich viele Gedanken, wie Sie dem geliebten Menschen aus der Sucht helfen können, oder Sie haben sich bereits vielfältig gekümmert und alles Menschenmögliche unternommen. Sie wissen irgendwie nicht mehr weiter und sind verzweifelt. Trifft das weitgehend auf Sie zu, dann ist das vorliegende Buch Ihnen gewidmet. Dieses Buch kümmert sich solidarisch und ausschließlich um Ihre Belange als Angehörige eines suchtkranken Menschen. Einleitung Von Frosch, Prinzessin, Hoffnung und Küssen Sie kennen das Märchen vom Froschkönig, und vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass dieser Text gerne als Illustration für Sucht genutzt wird? Der nasse, dicke und hässliche Frosch symbolisiert den Süchtigen. Er verlangt für eine Kleinigkeit, nämlich die Goldkugel aus dem Brunnen zu holen, alles von der Prinzessin: am Tischlein sitzen, vom goldenen Tellerlein essen, aus dem Becherlein trinken und zu guter Letzt mit ins Bett wollen. Dies entspricht den Lebensmustern von Süchtigen, die Verantwortung für die eigene Person und das eigene Leben nicht anzunehmen. Süchtige sind ständig und ausschließlich mit ihren Suchtbedürfnissen und -interessen beschäftigt. Die sonstigen Lebensangelegenheiten vernachlässigen sie, bzw. gewöhnlich gibt es Menschen in ihrem Leben, die sich stellvertretend darum sorgen und kümmern. In dem Märchen sind diese anderen Menschen vor allem durch die Rollen der Prinzessin, aber auch ihres Vaters, des Königs, vertreten. Der Königsvater ist streng mit der Prinzessin und verlangt von ihr, dass sie halten muss, was sie verspricht, gleichgültig, wie absurd das Versprechen ist. Folgsam lässt sie den Frosch bei sich sitzen, von ihrem Tellerlein essen, aus ihrem Becherlein trinken und nimmt ihn mit auf ihr Zimmer. Erst als der Frosch das Letzte verlangt, nämlich mit ins Bett zu dürfen, widersetzt sie sich mutig und zornig dem väterlichen Gebot, überwindet ihren ganzen Ekel und Widerwillen, packt den süchtigen Frosch und wirft ihn mit ihrer ganzen Wut und Verzweiflung an die Wand. Die Prinzessin befreit sich dadurch von den süchtigen Ansprüchen des Frosches und von der Bevormundung durch den Königvater. Durch die mutige Tat entkommt sie der Enge und dem Gefängnis des Lebens am königlichen Hof und beginnt ein neues, aufregendes und eigenes Leben. Kennen Sie auch die co-abhängige Version des Märchens? Die Geschichte ist schnell und unprätentiös erzählt. Die co-abhängige Version vom Froschkönig Eine Prinzessin trifft auf einen Frosch, und da sie das Märchen vom Froschkönig kennt, denkt sie sich, dass der Frosch ein verwunschener Prinz sein muss. Sie nimmt den Frosch und küsst ihn voller Hoffnung und Sehnsucht und wird selber zur Fröschin. Diese Geschichte ist bitter, und man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. Nichtsdestotrotz ereignet sie sich täglich millionenfach. Dieses Buch behandelt die Lebensrealität und das Leiden von Millionen Angehörigen. Um es in der Symbolsprache des Märchens auszudrücken, geht es um Menschen, die den Frosch immer wieder sehnsüchtig küssen, in der Annahme, dass er ein verwunschener Prinz sei, und die täglich in ihrer falschen Hoffnung betrogen und enttäuscht werden. Dieses Buch behandelt aber auch die gesunde Hoffnung auf Heilung bzw. die Chance der Selbstbefreiung, den Frosch an die Wand zu werfen, die Co-Abhängigkeit zu überwinden und das Abenteuer eines eigen en Lebens zu wagen Von gesellschaftlicher Routine undverkappter Menschlichkeit Das Suchtthema, so ist mein Eindruck, ist in den letzten zwei Jahrzehnten zur gesellschaftlichen Gewohnheit geworden. Gewiss nicht zu einer liebgewonnenen Gewohnheit, mehr zu einem »angeheirateten Familienmitglied« der Gesellschaft " die Schwester oder Tochter hat halt so einen dicken, hässlichen Frosch geheiratet ", dessen Teilnahme an Familienfeierlichkeiten man wohl oder übel erdulden und über sich ergehen lassen muss. Niemand empört oder entrüstet sich über das Suchtthema mehr großartig. Die in der Öffentlichkeit gezeigte Aufregung ist nur Teil eines altbekannten Schauspiels, das bei seiner Erstaufführung vor vielen Jahren ein großer Skandal war, heute aber jeder in- und auswendig kennt und niemanden mehr vom Hocker reißt. Niemand regt sich auf, wenn Personen des öffentlichen Lebens durch Suchteskapaden auffallen. Die Medien schlachten es quotenträchtig aus, und der »Marktwert« der Person wird in den meisten Fällen noch gesteigert. Auch über allabendliche, öffentliche Saufgelage in Innenstädten und Parkanlagen regt sich niemand mehr großartig auf. Sie gehören zur gesellschaftlichen Normalität dazu. An die Drogenplatte in den Innenstädten hat man sich auch irgendwie längst gewöhnt, wie der Gartenbesitzer akzeptiert hat, dass Unkraut nicht vergeht. Also wird dem Kraut sein Platz gewährt. Den jährlichen Drogenbericht der Drogen-beauftragten der Bundesregierung nimmt man fachkundig zur Kenntnis bzw. lässt ihn als sozial gewissenhaftes Mitglied der Gesellschaft über sich ergehen, wie auch das ungeliebte Familienmitglied auf Familienfeiern geduldet wird.

Titelkurzbeschreibung

Suchtkranke sind fast immer umgeben von mehreren nahestehenden Menschen, die ihnen helfen und sie aus der Sucht befreien wollen und sich darüber co-abhängig verstricken. Angst, Scham, Verdruss, immer wieder zerstörte Hoffnung, Ohnmacht und Verzweiflung sind das täglich Brot der Angehörigen, Helfer und Freunde. Ihre Leiden und ihre Not werden bisher weder von Therapeuten noch von der Gesellschaft gesehen.

Autorenportrait

Jens Flassbeck, Diplom-Psychologe, Ausbildung in Gesprächspsychotherapie, ist Gesamtleiter der Fachklinik Extertal bei Bielefeld (Rehabilitationsklinik für Drogenabhängige).

Inhaltsverzeichnis

Inhalt Vorweg 11 Einleitung Von Frosch, Prinzessin, Hoffnung und Küssen 13 Von gesellschaftlicher Routine und verkappter Menschlichkeit 14 Abhängigkeitist ein soziales System 16 Vom stillen Funktionieren und vergessenen Leiden 20 Was Sie erwartet . 23 Zum Gebrauch von Sprache 23 Zu den Inhalten 25 Was ist Co-Abhängigkeit? . 29 1.1 Eine Ordnung: Drei Formen und drei Systemebenen 30 1.2 Co-Abhängigkeit als co-abhängiges Risiko und persönliche Verstrickung 34 Das stille Leiden . 34 Helfen ist menschlich, aber »Perlen vor die Säue« 36 Von Langmut und anderem persönlichen Zierrat 38 Vom Wegschauen der anderen. 39 Von Sprachlosigkeit und überwältigenden Gefühlen 41 Zum familiären Zusammenhalt 44 Eine Definition der co-abhängigen Verstrickung 45 1.3 Co-Abhängigkeit als therapeutische Verstrickung 47 1.4   Co-Abhängigkeit als Co-Abhängigkeitssyndrom 48 Abhängigkeitsspezifische Symptome 50 Schamkomplex und andere sozioemotionale Störungen 52 Zusätzliche wichtige und typische Auffälligkeiten . 56 Symptomatischer Abgleich Co-Abhängigkeit versus Sucht 58 Operationalisierung der Diagnose 61 1.5   Co-Abhängigkeit in Abgrenzung zu anderen Formen zwischenmenschlicher Abhängigkeit 62 1.6   Co-Abhängigkeit in Wechselwirkung mit anderen psychischen Störungen 64 1.7   Co-Abhängigkeit bei Kindern 68 2.   Institutionelle Co-Abhängigkeit 70 2.1   Institutionelle Diagnose . 72 Abhängigkeitsspezifi sche Auffälligkeiten 74 Einseitige Solidarität und Überbetonung des Sozialen 78 Weitere personelle und organisatorische Störungen 82 2.2   In Kombination mit macht- und ökonomisch begründeter Abhängigkeit 84 Zu den Machtaspekten 85 Zu den ökonomischen Aspekten   86 3.   Daten und Fakten 90 3.1   Prävalenz . 91 Einige kritische Anmerkungen und Fragen . 92 Eine eigene nicht repräsentative Schätzung   94 3.2   Ambulante Behandlungsquote . 97 3.3   Zur Geschlechterasymmetrie . 98 3.4   Zum co-abhängigen Risiko von Kindern aus Suchtfamilien    100 3.5   Weitere Befunde zu Kindern aus Suchtfamilien   102 3.6   Eine kleine Auszählung an Veröffentlichungen 103 4.   Störungsbedingungen und Ressourcen . 106 4.1   Der Schliffzur Prinzessin 107 Von der Last, Prinzessin zu sein 108 Mögen hätte ich schon gewollt, aber dürfen habe ich mich nicht getraut 111 4.2   Die Prinzessin küsst sich zur Fröschin 113 Vom übermäßigen Bedürfnis, gebraucht zu werden . 115 4.3   Die Beliebigkeit der (co-)abhängigen Rollenverteilung 117 4.4   Eine nicht alltägliche, irrationale und komplexe Belastung   119 Spezifischer co-abhängiger Stress . 120 Unspezifischer Stress 122 4.5   Vom kindlichen Trauma einer Suchtfamilie 123 Traumatisierende Bedingungen und ihre traumatischen Folgen 124 4.6   Von Freiheit, Selbsterhaltung und Ressourcen 129 5.   Institutionelle und gesellschaftliche Aspekte . 133 5.1   Die systemimmanenteFehldynamik 134 5.2   Das co-abhängige Dilemma von Konsequenz und Menschlichkeit 137 5.3   Zum Mangel an offenem und kritischem Dialog 139 5.4   Von positiven, doch inhaltsleeren Images 141 5.5   Sucht ziehtnichtnur Süchtigemagisch an 144 5.6   Aspekte der Arbeitszufriedenheit   148 5.7   Abhängigkeit durch formale und informelle Macht 149 5.8   Ökonomische Zwänge 152 5.9   Zur Suchtgesellschaft . 154 6.   Wo finden Angehörige Beratung und Therapie? 157 6.1   Aufklärungund Prävention 157 6.2   Beratung und Therapie 160 6.3   Ineffektive und ineffizienteSuchthilfe 168 7.   Leitthemen und Leitlinien der Behandlung 170 7.1   Ein personzentriertes Behandlungsangebot 170 Psychotherapeutische Stoßrichtung 171 Der Frosch muss an die Wand, viele Male! – zur Prozessorientierung   174 7.2   Reden hilft 175 7.3   ICH statt ER – Anstoßen der Selbstaktualisierung   176   Wie geht es Ihnen?   177   Der kleine Anfang, wieder etwas für sich zu tun 179 Die berühmte Frage nach dem Warum 181 Die Hoffnung stirbt zuletzt 184 Aufhören zu lächeln 186 Trennen oder Trennung 189 Heilsame Verstörung des Mythos vom moralisch besseren Menschen 193 Ehrgeiz entwickeln und die Therapie gut beenden . 197 Therapie klären oder zur Not vorzeitig beenden 198 7.4   DU statt ER – Anstoßen der Beziehungsfähigkeit 202 Nein sagen 203 Scham überwinden . 206 Hilfebedürftigkeit eingestehen und annehmen 209 Auseinandersetzen und Auseinandersetzung 213 Den Frosch an die Wand werfen – gesunde Aggressivität 220 Angst vor Rückfällen 223 Feste Kost für den großen Hunger nach Gebrauchtwerden     224 7.5   Vermittlung von Wissen und Kompetenzen 226 Sucht und der Umgang damit 227 Sich und andere schützen 231 Co-Abhängigkeit als Thema 233 Die Ex-Coabhängige als Multiplikator 233 7.6 Psychotherapie für Kinder in Suchtfamilien 235 7.7   Zur Traumabewältigung einer Suchtfamilie 238 Die Wiedererinnerung, so nebenbei (Schritt 1) 240 Zusammenhänge zwischen Trauma damals und Leben heute (Schritt 2) 241 Stabilisieren, stärken und selbst behaupten (Schritt 3) 243 Das übersehene Kind bergen und Ressourcen aktivieren (Schritt 4) 245 8.   Institutionelle Strategien und Maßnahmen . 249 8.1   Allgemeine institutionelle Strategien 249 Mit Bedacht reden 250 Coaching   252 Klarheit, Verbindlichkeit und Kontrolle 253 Demokratisches, wertschätzendes und kritisches Arbeitsklima   254 8.2   Institutionelle Maßnahmen in der Suchthilfe . 255 Angehörigenangebote. 255 Schritte zu einer angehörigenzentrierten Haltung 257 Konzentration auf den Einzelfall und kleine, unabhängige Einrichtungen 262 Kommunikation und Kooperation – Zauberwort Vernetzung 263 Personelle Durchlässigkeit 264 Wirtschaftliche Unabhängigkeit   265 Resümee 266 Literatur 268

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