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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, Psychotherapie , Schematherapie , Nazissmus , " , "Nazissmus

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608102598

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

250 Seiten

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln

Leben lernen

1. Aufl

Eva Dieckmann (Autor)

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Inhalt

Mit der Schematherapie hat die Autorin einen passenden Ansatz für Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gefunden. Es zeigt in behandlungspraktischen Kapiteln und an vielen Beispielen, wie die korrigierende Beziehungserfahrung ins Werk gesetzt wird. Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung suchen dann den Psychotherapeuten auf, wenn sie ihr grandioses Selbstbild in Frage gestellt sehen. Auch in der psychotherapeutischen Beziehung ist ihr Verhaltensstil geprägt von Überheblichkeit, Entwertung des Gegenübers und Ansprüchlichkeit, was wenig erfahrene Behandler schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringt.Die Schematherapie geht davon aus, dass es für jeden Menschen bestimmte erlernte Grundschemata gibt, die sein Verhalten steuern. Entwickelt wurde die Schematherapie von Jeffrey E. Young als psychodynamische Erweiterung des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes. Mit der Schematherapie ist es einfacher, auch hier Mitgefühl aufzubringen und die Patienten gleichzeitig mit ihrem unangemessenen, oft grenzüberschreitend-aggressiven Beziehungsstil zu konfrontieren. Wie die korrigierende Beziehungserfahrung ins Werk gesetzt wird, zeigt das Buch in behandlungspraktischen Kapiteln und an vielen Beispielen.Zielgruppe:- PsychotherapeutInnen aller Schulen- VerhaltenstherapeutInnen

Werbetext Überschrift

Schematherapie - Schritt für Schritt zum Behandlungserfolg

Pressestimmen

»Der Erklärungsansatz aus schematherapeutischer Sicht verdeutlicht den Zusammenhang der Schemata mit typischen Verhaltensweisen, Bewältigungsmodi und Vermeidungsstrategien sehr eindrücklich. Den konkreten Therapieverlauf stellt sie anhand von Fallbeispielen dar. Frau Dieckmann gelingt es damit, Verständnis für die Störung dieser oft sehr schwierigen Personengruppe zu wecken und eine empathische Haltung zu entwickeln ... Insgesamt ein sehr lesenswertes, praxisnahes Buch, das wieder einmal verdeutlicht, wie hilfreich die Schematherapie für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sein kann.« Andra Majer, fachbuchkritik.de, 02.07.2012 »Eva Dieckmann diskutiert auf sehr klare, fachlich kompetente und verständliche Art und Weise das evidenzbasierte Modell der Schematherapie. " Sehr empfehlenswert für PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, MedizinerInnen sowie alle, die sich in die Schematherapie von Narzisstischen Persönlichkeitsstörungen einarbeiten bzw. vertiefen wollen.« Lucie Rambauske-Martinek, buchtips.de, November 2011

Auszug

Vorwort Eva Dieckmann widmet sich in ihrem Buch einer Patientengruppe, die üblicherweise hohe Herausforderungen an Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen stellt. »Die Narzisstische Persönlichkeitsstörung mit Schematherapie behandeln« ist ein sorgfältig durchdachtes und umfassendes Werk, das dem erfahrenen Kliniker einen weit mehr als basalen Überblick über die Vielschichtigkeit der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung bietet. Das Buch beschäftigt sich mit einer komplexen Materie und hilft dabei, Zugang zu verschiedenen Erfassungsmethoden, einer klinischen Fallkonzeptualisierung und der Formulierung eines Behandlungsplans zu finden, welcher wirksame Therapiestrategien für narzisstische Patienten bietet. Patienten mit Narzisstischen Persönlichkeitsstörungen sind ein notorisch schwieriges Klientel und ich bin froh darüber, dass meine geschätzte Kollegin dieses wichtige Buch in Angriff genommen hat. Ich bin überzeugt, dass es dem Leser als höchst nützliche klinische Ressource dienen wird. Eva Dieckmann diskutiert auf dem Hintergrund langjähriger klinischer Erfahrung mit der Schematherapie dieses evidenzbasierte, vielfältige Therapiemodell auf klare, intelligente und gut verständliche Art. Ihre reichhaltige klinische Erfahrung und Expertise mit der Thematik zeigt sich auch an der Beschreibung theoretischer Einzelheiten und den lebendig geschilderten Fallbeispielen. Eva und mich verbindet ein gemeinsames und kollaboratives Interesse an dieser Patientengruppe und wir haben viele Stunden mit dem Besprechen, dem Beobachten und der Behandlung narzisstischer Patienten verbracht. Wir sind auch Ko-Autoren einiger Artikel zu dieser Thematik und ich bin immer wieder begeistert, wenn wir die Gelegenheit haben, Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Meine eigene berufliche Entwicklung hinsichtlich einer Spezialisierung auf Narzissmus und die Anwendung des schematherapeutischen Ansatzes begann schon früh in meiner beruflichen Laufbahn, als mir auffiel, wie meine eigenen Schemata getriggert wurden, wenn ich mit narzisstischen Patienten arbeitete. Neben meiner Tendenz zu Hartnäckigkeit und Kompetitivität hatte ich auch noch das Glück, von meinem Mentor und guten Freund Jeffrey Young " dem Begründer der Schematherapie " in unschätzbarer Weise supervidiert und fortwährend unterstützt zu werden. Sein Schemamodus-Modell für Narzissmus stellt einen wertvollen und äußerst bedeutsamen Beitrag für Therapeuten dar, die mit NPD und Narzissmusspektrum-Patienten arbeiten. Schematherapie wurde von Jeffrey Young und Kollegen über mehr als 20 Jahre lang entwickelt. Sie soll Therapeuten und Patienten dabei helfen, emotionale Kernthemen (Schemata) zu verstehen und zu heilen, die in der Kindheit und Jugend beginnen und letztendlich zu repetitiven, selbstschädigenden Lebensmustern führen. Schematherapeuten helfen den Patienten durch »limited re-parenting« " und zwar in Form ständiger entsprechender Interaktionen im Rahmen der therapeutischen Beziehung sowie durch emotionsfokussierte Strategien " Zugang zu ihren verletzlichen emotionalen Zuständen (Kind-Modi) zu finden, um dann dem »gesunden Erwachsenen« Modus beizubringen, für das einsame Kind zu sorgen. Diese Bemühungen, Gelegenheiten zu schaffen, (langwährende) unerfüllte Bedürfnisse zu erfüllen, ermöglichen dem Patienten " mit Hilfe erfahrungsgeleiteter, kognitiver und verhaltensbezogener Strategien " zu lernen, wie sie ihre fehlangepassten Bewältigungsreaktionen durch gesündere ersetzen können. Dr. Dieckmann vermittelt dem Leser auf wohlformulierte und persönliche Weise, wie Schematherapie unter Einsatz des Schemamodusansatzes dieses Ziel mit narzisstischen Patienten spezifisch angeht. Ihre Kompetenz und ihr unermüdlicher Einsatz für diese Patientengruppe wird von einer Leserschaft aller klinischen Disziplinen begeistert aufgenommen werden " da bin ich sicher. Wendy T. Behary Direktorin des »Cognitive Therapy Center of NJ« und des »NJ Institute for Schema Therapy«. Präsidentin der »International Society of Schema Therapy (ISST)«. Einleitung Die Kunst in der Behandlung der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPS) liegt im Allgemeinen darin, sich nicht von den Über kompensa tionsstrategien den Blick darauf verbergen zu lassen, dass sich dahinter in aller Regel Einsamkeit, Beschämung und sehr viel Leid verbergen. Wendy Behary, Leiterin des Institutes zur Behandlung der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung in New Jersey und ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet, hat sich einmal folgendermaßen ausgedrückt: »Mein Mitgefühl für narzisstische Patienten erwächst aus meinem Eindruck, dass die meisten nicht böswillig verletzend, ichbezogen oder arrogant erscheinen möchten, sondern mehr oder weniger ungeschickt versuchen, sich zu schützen.« (persönliche Mitteilung) Narzissmus in seiner ausgeprägtesten Form verursacht oft ein hohes Maß an Leiden bei allen Beteiligten. Natürlich primär bei den Betroffenen selbst, die bisweilen erleben müssen, dass sich ihre Umwelt entnervt und ernüchtert von ihnen zurückzieht. Auch können sie bei Versagen ihrer Kompensationsstrate gien schwer depressiv werden, was mit einem erhöhten Suizidrisiko einhergehen kann (Fiedler 2000). Aber häufig kommen auch Partner, Kinder, Freunde, Kollegen oder Angestellte, die dem oft rücksichtslos, ichbezogenen und unempathisch erscheinenden Verhalten ausgesetzt sind, und nicht zuletzt natürlich Behandler an ihre Grenzen. Beim Austausch mit Kollegen auf zahlreichen Seminaren und Workshops erhielt ich sehr oft die Rückmeldung, dass sie die Behandlung dieser Patientenpopulation scheuen oder sich nur selten als förderlich erleben. In mir persönlich lösten diese Patienten zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn meist das Gefühl aus, mich unter meinem Schreibtisch verstecken zu wollen. (»Frau Dieckmann, Sie sind eine Frau, sehen unerfahren aus, sind noch nicht einmal habilitiert und Ihre Publikationsliste ist nonexistent. Wie kommen Sie darauf, mir helfen zu können?«) James McCullough, Begründer des CBASP, eines Ansatzes zur Behandlung chronischer Depressionen und ausgesprochen versierter Psychotherapeut, hat die Behandlung derjenigen Patienten, die auf dem Narzissmus-Kontinuum weiter oben rangieren und sehr begrenzt in ihren Interaktionsfähigkeiten sind, als kaum jemals rundum erfolgreich erlebt. Allenfalls könne er über Teilremissionen berichten. (McCul lough, persönliche Mitteilung) Ähnlich pessimistisch äußert sich A. Malin, der die Patienten als unliebenswürdig, unersättlich und leicht kränkbar beschreibt (1990). Auch eine Aussage von Lorna Smith Benjamin, Fachfrau auf dem Gebiet nonrespondierender persönlichkeitsgestörter Patienten, kann auf frustrierte Behandler tröstlich wirken: »Die feine Kunst, beim narzisstischen Persönlichkeitsgestörten den Rand des Bewusstseins zu erweitern, ohne die therapeutische Beziehung zu zerstören, ist schwer zu beschreiben. Ich habe viele von Narzissmus Betroffene in die Flucht gejagt und beginne erst in jüngster Zeit, mich einer Beherrschung des Problems anzunähern.« (2001, S. 223) Das besorgniserregende Buch »Living in the Age of Entitlement: The Narcissism Epidemic« (Twenge J. C., 2009) legt den Fokus darauf, dass narzisstische Eigenschaften wie auch die ausgeprägte Narzisstische Persönlichkeitsstörung kontinuierlich im Zunehmen begriffen sind. Die Prävalenzrate in der Allgemeinbevölkerung wird mit bis zu 6 Prozent angegeben (Stinson et al. 2008). Unsere aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen fördern die Dialektik von zunehmender kindlicher Ungeborgenheit und Grenzenlosigkeit. Damit bereiten sie den Boden für Selbstüberschätzung als Kompensation innerer Orientierungslosigkeit, einem verbreiteten Phänomen postmoderner Gesellschaften. Narzissmus verursacht hohe soziale Kosten (Campbell 2005). Nur um ein Haar ist die Welt jüngst an einer Wirtschaftskatastrophe vorbeigerutscht, weil Stolz, Habsucht, Neid und Unmäßigkeit " die negativen Seiten narzisstischen Verhaltens " explodiert sind. Öffentliche Abwertung, Beleidigung und Zurschaustellung sind durch den Einfluss der Medien gesellschaftsfähig geworden, ganze Sendungen mit Kultcharakter leben davon. Von verbaler zu körperlicher Gewalt ist es oft nur ein Schritt. Menschen haben sich schon immer Gewalt angetan, aber jetzt filmen sie sich dabei schon in jungem Alter mit ihren Handys und stellen die Filme dann ins Internet. Sich mit Gewalt zu produzieren gehört zum extremeren narzisstischen Verhaltensrepertoire. In einem Artikel über Narzissmus und Amokläufer analysieren Twenge und Campbell (2003) den verbalen Austausch der Columbine-High-School-Attentäter vor ihrer Tat " es könnte sich um eine Kopie aus einem Narzissmusinventar handeln. Das sind natürlich Extremformen der Störung. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Inzidenzrate der NPS zunehmen wird und es günstig ist, als TherapeutIn darauf vorbereitet zu sein. Lange Zeit waren übliche Behandlungsansätze und Überlegungen zur NPS die Domäne der Psychoanalyse. Mit die bedeutsamsten Einflüsse auf das kontemporäre Verständnis von NPS gehen auf die Überlegungen von Kohut (1971) zurück, der postuliert, dass grandiose kindliche Selbstüberidealisierung und Überidealisierung der inneren Abbilder der Eltern in Form von Größenansprüchen an sich und andere erhalten bleiben. Kernberg (1975) unterstreicht die Bedeutung in der frühen Biografie erlebter traumatischer Objektbeziehungen, die den im weiteren Leben vorherrschenden narzisstischen Selbstschutz bestimmen. Er stellt vor allem die Ausbildung von aggressiven und destruktiven Strukturen (»Beziehungsphobie«, Neid etc.) in den Vordergrund und empfiehlt eine konfrontative Vorgehensweise. Kohut betont die dahinter liegenden Bedürfnisse und empfiehlt eine Technik, die diese Bedürfnisse aufgreift und eine Form von »Nachreifung« ermöglicht. Bereits in den 50er-Jahren formulierte Timothy Leary in seinem Buch »Interpersonal diagnosis of personality« (1957) einen interpersonel len Ansatz der Problematik von Persönlichkeitsstörungen. Lorna Smith Benjamin folgte seinen A

Autorenportrait

Eva Dieckmann, Dr. med., Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ist ärztliche Leiterin der Privatambulanz in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg/Breisgau.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Wendy T. Behary . . . . . . . 13 Einleitung 15 1. Einführung in die Schematherapie . . . . . . . . . 21 1.1 Unterschiede zwischen Schematherapie und Kognitiver Verhaltenstherapie. . . . . . . . . . . 22 1.2 Theoretische Basis der Schematherapie . . . 25 1.2.1 Frühkindliche maladaptive Schemata . . . . . . . . . . . 25 1.2.2 Schemadomänen . . . . 28 Domäne I: Abgetrenntheit/Ablehnung . . . . . . . . . 28 Domäne II: Eingeschränkte Autonomie und Leistungsfähigkeit . 29 Domäne III: Ohne Grenzen sein . . . . 30 Domäne IV: Fremdbezogenheit . . . . 30 Domäne V: Wachsamkeit und Gehemmtsein . . . . 30 1.2.3 Maladaptive Bewältigungsstrategien (Kompensationsmechanismen oder Copingstile) . . . . . . . . 32 »FIGHT« Überkompensation . . . 32 »FLIGHT« Vermeidung . . . . . . . . . . 33 »FREEZE« Erdulden 34 1.2.4 Modusansatz zur Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen . . . . . . . . . 35 Kind-Modi . . . . . . . . . 39 Maladaptive Bewältigungsmodi . . . . 42 Maladaptive Elternmodi . . . . . . . . . . 43 Gesunder Erwachsener-Modus . . . . 43 1.3 Indikation und Kontraindikation für den Einsatz von Schematherapie . . . . . . . . . . . 45 1.4 Beschreibung des Therapieprozesses . . . . . 46 1.4.1 Übergeordnete Ziele der Behandlung . . . . . . . . . . . 46 1.5 Schematherapeutische Bausteine in chronologischer Reihenfolge . . . 47 1.5.1 Evaluation der Schemata und Edukation . . . . . . . . 47 1.5.2 Kognitive Techniken . 49 Historische Überprüfung . . . . . . . . . 49 Dialoge zwischen der »Schemaseite« und dem gesunden Erwachsenen . . . . . . . . . . . 51 Schema-Memos . . . . . 52 Schematagebuch . . . . . 52 1.5.3 Emotionsfokussierte Techniken . . . . 52 »Limited Reparenting« . . . . . . . . . . . 54 Unterbrechung dysfunktionaler Verhaltensmuster . . . . 56 Modusarbeit . . . . . . . . 57 1.6 Wirksamkeitsnachweis . . . . . 58 1.7 Abgrenzung zu anderen Therapien . . . . . . 60 1.8 Zusammenfassung, Kritik und Ausblick . . 62 2. Symptomatik und Diagnostik der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (= NPS) 69 2.1 DSM-IV-Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . . . . 71 2.2 Kriterien der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung (modifiziert nach Millon) . . 72 2.3 Narzissmus-Erstbeschreibung . . . . . . . . . . . 74 2.4 Ätiologische Konzepte für die Genese von Narzissmus . . 77 2.5 Ätiologie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung aus schematherapeutischer Sicht: Frühe maladaptive Schemataund Schemadomänen . . . . . . . . . 79 2.5.1 Domäne I und aktive Schemata . . . . 79 Schema Misstrauen/Missbrauch . . . 79 Schema emotionale Entbehrung . . . 82 Schema Unzulänglichkeit/Scham . . 84 Schema soziale Isolation . . . . . . . . . . 86 2.5.2 Domäne II und aktive Schemata . . . 86 Schema Abhängigkeit/Inkompetenz 87 Schema Verstrickung/unterentwickeltes Selbst . . . 87 2.5.3 Domäne III und aktive Schemata . . 88 Schema Anspruchshaltung/Grandiosität . . . . . . . . 90 Schema unzureichende Selbstkontrolle/-disziplin 91 2.5.4 Domäne IV und aktive Schemata . . 92 Schema Unterordnung/Unterwerfung . . . . . . . . . . 93 Schema Streben nach Zustimmung und Beachtung . . . . . . . . . . 95 2.5.5 Domäne V und aktive Schemata . . . 96 Schema unerbittliche Standards . . . . 97 2.6 Schemamodi bei der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . . . . 97 2.6.1 Modus der narzisstischen Selbsterhöhung . . . . . . . 97 2.6.2 Modus des distanzierten Beschützers/ der distanzierenden Selbstberuhigung . . . . . . . . . . 100 2.6.3 Modus des einsamen/beschämten Kindes . . . . . . . 102 2.6.4 Modus des ärgerlichen Kindes . . . . . 102 2.6.5 Modus des fordernden Elternteils . . 103 3. Therapie der Narzisstischen Persönlichkeitsstörung . . . 105 3.1 Einige Vorbemerkungen zur Therapie der NPS: übliche Hindernisse auf dem Weg . . . . . . . 105 3.2 Regeln und Hilfestellungen für die Therapie von Patienten mit NPS . . . . . . . . . 108 Die Therapiebeziehung muss von gegenseitigem Respekt geprägt sein . . . . . 108 Patient und Therapeut müssen sich sicher fühlen können . . . . 109 Es müssen Grenzen gesetzt werden . . . . 109 Die Entdeckung der Durchschnittlichkeit . . . . . . . . . . . 110 Die Patienten müssen lernen, dass ihr Verhalten Konsequenzen hat . . . . . . . 110 Auf die Kraft des Wir bauen . . . . . . . . . . 111 Die günstige Auslegung zweifelhafter Umstände: In dubio pro reo . . . . . . . . . 112 Die Regel der impliziten Annahme . . . . . 112 Als Rollenmodell fungieren, wenn es um Entschuldigungen geht . . . 113 Bei Konflikten auf die Metaebene wechseln . . . . . . . . . 113 Unterscheiden zwischen Schuld und Verantwortung . 114 Die Modussprache benutzen . . . . . . . . . . 114 Konzepte aus der Neurobiologie einführen . . . . . . . . . . 116 Hilfsmittel zur Annäherung an die Vergangenheit . . . 116 Rückschläge antizipieren und nicht die Geduld verlieren . . . 117 Loben und Unterstützung verbalisieren . 118 4. Schematherapeutische Interventionen . . . . . 119 4.1 Schematherapie für einen Patienten mit Narzisstischer Persönlichkeitsstörung . . . . . 119 4.2 Schematherapeutische Fallkonzeption . . . . 121 Hintergrundinformation . . . 121 Therapieanlass, Achse-I-Symptome, Schweregrad . . . . . . 121 Relevante Schemata mit Bezug zur biografischen Entwicklung . . 121 Relevante Modi . . . . . . . . . . . 122 Aktuelle Probleme und lebensgeschichtliche Einbindung (life patterns) . . 122 Schema und Modustrigger . . 123 Mögliche temperamentbedingte und biologische Faktoren . . . . . 123 Ursprünge der Probleme in der Entwicklung (Erinnerung an Erlebnisse mit Mutter, Vater, Geschwistern, Peers) . . . . . . . 123 Wichtige Kindheitserinnerungen und -bilder . . . . . . . . . 124 Kognitionen und kognitive Verzerrungen . 124 Schemabewältigung . . . . . . . 124 Sich-Fügen, Sich-Abfinden . . . . . . . . 124 Vermeiden . . . . . . . . . . 124 Überkompensation . . 124 Therapeutische Beziehung (Schemata und Modi des Patienten während der Sitzungen, Reaktionen des Therapeuten, Gegenübertragung) . . . . . . . 125 4.3 Therapieziele . 125 4.3.1 Therapieoptionen . . . . 126 Grenzen setzen . . . . . . 126 Emotionsaktivierende Techniken . . 128 Stuhldialog mit der verletzlichen Seite . . . . . . . . . . 128 Stühlearbeit mit mehreren Stühlen: der Modus des distanzierten Beschützers . . . . . . 130 Moduskonzept . . . . . . 131 Imagination zum Modus des verletzlichen Kindes 131 Weitere Möglichkeiten zum Einsatz von Imagination . . . . . . . . . 135 Umgang mit der Selbsterhöhung: die Technik der empathischen Konfrontation oder die »Ja,-aber-...«-Intervention . . . . . . . . 136 Den Grundkonflikt darstellen: Stuhldialog zwischen der Selbsterhöhung und dem vulnerablen Kind . . . . 139 Stuhldialog mit dem fordernden Elternteil . . . . . . 140 Kognitive Techniken . 142 Die Ebene der Verhaltensänderung . 143 Behandlungsabschluss, Katamnese, Diskussion . . 144 4.4 Fallstricke in der Behandlung: Wenn Schemata der Therapeuten getriggert werden . . . . . . . . . . 144 4.5 Zusammenfassung und Ausblick . . . . . . . . 146 Wendy T. Behary: Die Kunst der empathischen Konfrontation – mit narzisstischen Klienten arbeiten . . 149 Danksagung . . . . . . . . . . 163 Literatur . 165

Titellangbeschreibung

Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung suchen dann den Psychotherapeuten auf, wenn sie ihr grandioses Selbstbild in Frage gestellt sehen. Auch in der psychotherapeutischen Beziehung ist ihr Verhaltensstil geprägt von Überheblichkeit, Entwertung des Gegenübers und Ansprüchlichkeit, was wenig erfahrene Behandler schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringt. Die Schematherapie geht davon aus, dass es für jeden Menschen bestimmte erlernte Grundschemata gibt, die sein Verhalten steuern. Entwickelt wurde die Schematherapie von Jeffrey E. Young als psychodynamische Erweiterung des kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatzes. Mit der Schematherapie ist es einfacher, auch hier Mitgefühl aufzubringen und die Patienten gleichzeitig mit ihrem unangemessenen, oft grenzüberschreitend-aggressiven Beziehungsstil zu konfrontieren. Wie die korrigierende Beziehungserfahrung ins Werk gesetzt wird, zeigt das Buch in behandlungspraktischen Kapiteln und an vielen Beispielen. Zielgruppe: - PsychotherapeutInnen aller Schulen - VerhaltenstherapeutInnen

Titelkurzbeschreibung

Mit der Schematherapie hat die Autorin einen passenden Ansatz für Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung gefunden. Es zeigt in behandlungspraktischen Kapiteln und an vielen Beispielen, wie die korrigierende Beziehungserfahrung ins Werk gesetzt wird.

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