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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

Körper , , Depression , Psychologie , Sucht , Familie , Psychotherapie , Angst , Körpersprache , Aggression , Systemische Therapie , Schlaf , Zwangsstörung , psychologische Beratung , Ressource , Familientherapie , Körpertherapie , Tinnitus , hypno , hypnosystemisch , Hypnotherapie , Inneres Team , psychosomatisch , Körpergefühl , MEG , " , therapeutische intervention , Milton Erickson , Körpertherapie , Utilisierung , "Aggression

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783608102055

Erscheinungsdatum:

Anzahl Seiten der Print-Ausgabe:

285 Seiten

Handbuch der therapeutischen Utilisation

Vom Nutzen des Unnützen in Psychotherapie, Kinder- und Familientherapie, Heilkunde und Beratung

Leben lernen

1. Aufl.

Stefan Hammel (Autor)

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Inhalt

Nutze alles! Das ist der Grundsatz der Herangehensweise. Nutze das, was der Klient gut kennt, was er sagt, wahrnimmt und ablehnt. Nutze vor allem seine Symptome und Probleme. Wie diese überraschenden Interventionen genau funktionieren und gelingen, macht der Autor an vielen Fall- und Anwendungsbeispielen aus der Praxis deutlich. - Großer Anwendungsbereich bei nahezu allen Symptomen und Störungen - Stefan Hammels »Handbuch des therapeutischen Erzählens« hat sich bereits gut bewährt.ZIELGRUPPE: - Psychotherapeuten aller Schulen - systemische Familientherapeuten - Hypnotherapeuten

Werbetext Überschrift

Nutze das Problem für die Lösung des Problems!

Titellangbeschreibung

Nutze alles! Das ist der Grundsatz der Herangehensweise. Nutze das, was der Klient gut kennt, was er sagt, wahrnimmt und ablehnt. Nutze vor allem seine Symptome und Probleme. Wie diese überraschenden Interventionen genau funktionieren und gelingen, macht der Autor an vielen Fall- und Anwendungsbeispielen aus der Praxis deutlich. - Großer Anwendungsbereich bei nahezu allen Symptomen und Störungen - Stefan Hammels »Handbuch des therapeutischen Erzählens« hat sich bereits gut bewährt. ZIELGRUPPE: - Psychotherapeuten aller Schulen - systemische Familientherapeuten - Hypnotherapeuten

Pressestimmen

»Erfrischens praxisbezogen zeigt Stefan Hammel, welches Behandlungspotenzial im scheinbar Überflüssigen steckt ... Es ist gelungen, die schwierige Balance zwischen Wissenschaftlichkeit und den Bedürfnissen einer komplexer werdenden Praxis zu halten und den Leser zum "Nutzen des Unnützen" im Rahmen der eigenen Praxis zu inspirieren.« Peter Stimpfle, Projekt Psychotherapie, Oktober 2012 »Das Buch ist durchaus informativ und lehrreich, in den Zusammenstellungen und im Vorgehen auch originell. Es spannt einen weiten Bogen von den Grundlagen zur Anwendung. Der Leser erhält genug Informationen und Beispiele, um diese Methode in die eigene Arbeit zu integrieren. Kontrollierte Therapiestudien mit diesem Vorgehen stehen jedoch noch aus.« Dr. Juliana Matt, M.E.G.A.PHON, 09/2011 »Das Handbuch der therapeutischen Utilisation ist leicht und flüssig zu lesen " Sicherlich ist es für Lernende mit Gewinn zu lesen, da der Verfasser zahlreiche interessante Hinweise gibt, die zwar vielen schon bekannt sein mögen, die aber dennoch in diesem Zusammenhang und in dieser Zusammenfassung bemerkenswert sind. Das Buch bietet eine Vielzahl von Anregungen für eine hypnotherapeutisch orientierte Therapie. Fazit: Auch wenn „Handbuch” für diese Monografie etwas hochgegriffen sein mag, hat der Autor ein interessantes Therapiebuch verfasst, in dem er sein hypnotherapeutisches Vorgehen anschaulich macht.« Dr. med. Georg Dünzl, M.E.G.A.PHON, 9/2011 »Es ist Stefan Hammel gelungen, die schwierige Balance zwischen Wissenschaftlichkeit, Theorie, Empirie und den Bedürfnissen einer vielfältiger werdenden systemisch-hypnotherapeutischen Praxis in einer guten Weise zu halten und ein sehr inspirierendes Buch zu schreiben.« Peter Stimpfle, systemmagazin.de, 03.05.2012

Auszug

Vorwort Kampot in Kambodscha. Wir sitzen vor einer Bambushütte. »Au!« »Moskito oder Ameise?« »Ameise.« Die Insekten sind das einzig Unangenehme an diesem Ort. Wir betrachten die Muscheln und Schnecken, die wir am Strand gesammelt haben. »Wenn wir die mitnehmen, stinken sie uns die Koffer voll, auf der ganzen Reise bis nach Hause.« Um eine geruchsfreie Nacht zu verleben, lassen wir die Überreste der Schalentiere vor der Tür. Als wir am anderen Morgen vor die Tür treten, sind die Schalen übersät von Ameisen. Als wir am übernächsten Morgen vor die Tür treten, sind keine Ameisen mehr da. Als wir am Morgen darauf aufbrechen, nehmen wir die Schalen mit. Kein Hauch eines Geruchs geht von ihnen aus. Phnom Penh, Kambodscha. Wir gehen durch eine Einkaufsstraße. »Wick-wack, wick-wack.« Eine Hupe, die wie eine Gummi-Badeente klingt, kündigt eine Müllsammlerin an, die mit ihrem Handwagen durch die Straße zieht. Manche dieser Sammlerinnen sind auf Glas- und Plasikflaschen spezialisiert, manche nehmen jede Art von Müll, einige suchen Reis- und Baustoffsäcke oder Dosen. Glasflaschen werden an Moped-Tankstellen verkauft, in die Benzin abgefüllt wird, Plastikflaschen können als Wasserbehälter dienen oder verfeuert werden, Baustoffsäcke können mit Beton gefüllt als formbare Mauersteine Verwendung finden, und Nahrungsmittelsäcke mit schönen Motiven können in Taschen für Touristen verwandelt werden. Aus Blechdosen kann man Spielzeug machen, das ebenfalls von Touristen gekauft wird. Phnom Penh hat keine geregelte Müllabfuhr. Die Straßen sind weitgehend abfallfrei. Zurück in Kaiserslautern. Wir besprechen das Titelbild des Buches. »Im Kern handelt doch dein Buch von Recycling.« »Man merkt deine Erfahrung als Umweltingenieurin.« »Doch! "Nutzen des Unnützen" bedeutet "Recycling".« »Ja, wir recyceln Leben. Symptome, Erinnerungen, Werte, Worte.« »Hat denn das Titelbild etwas mit Recycling zu tun?« »Der Apfel, die Vorhänge, der Himmel: Ich glaube, das ist alles nützlich in seinem ursprünglichen Zusammenhang. Von seinem Ursprung getrennt betrachtet ist alles unnütz.« »Sind die Sachen auf dem Bild also unnütz?« »Sie sind in einem Zwischenzustand. Sie sind auf dem Weg zur Wiederverwertung.« Auch die Gedanken dieses Buches sind in einem Zwischenzustand. Sie sind auf einer Reise. Im Buch sind sie nichts als Tintenkleckse. Und weder im Autor noch im Leser werden sie jemals dieselben sein wie die, als die sie aufgeschrieben wurden. So danke ich euch, die ihr das Bestehende aus dem Bestehenden erneuern wollt, und allen, die das scheinbar Nutzlose in den Kreislauf des Lebens zurückführen. Dass das Vorhandene im Leben von Menschen als kostbar behandelt wird, auch inmitten von Unerreichtem und Unerfülltem, ist das Anliegen dieses Buches. EINLEITUNG Das Problem vor dem Karren der Lösung Nutze alles! Das ist der Grundsatz dieses Buches. Nutze die Botschafter des Problems als Wegbereiter der Lösung! Nutze das, was der Klient gut kennt, nutze alles, was ihm vertraut und plausibel ist! Nutze, was ihm unbestreitbar ist, nutze, was er mag und was er hasst! Nutze, was er denkt und was er sagt, was er wahrnimmt, tut und erlebt! Nutze seine Symptome! Nutze das Problem für die Lösung des Problems! Nutze die Krankheit für die Gesundheit und den Schmerz für das Wohlbefinden! Alles ist für eine Lösung nützlich, vor allem alles, was das Problem ausmacht, was mit ihm in Verbindung steht, was mit ihm in Verbindung gebracht wird oder zeitgleich mit ihm auftritt. Im Alltag sind wir oft bemüht, Probleme mit Lösungen zu bekämpfen. Dabei übersehen wir womöglich, dass diese Probleme sich gerade deswegen im Leben eines Menschen so zäh zu halten vermögen, weil sie werthaltig sind. Wenn wir die Werte nutzen, die den Symptomen und ihrem Kontext innewohnen, kann es gelingen, das Problem vor den Karren der Lösung zu spannen. In Übereinstimmung mit der positiven Intention der Symptome und des Umfelds, das sie hervorgebracht hat, sind therapeutische Veränderungen zu erreichen. Trotz der Bedeutung des Utilisationsgedankens in der Psychotherapie gibt es bisher kein Konzept, um Utilisation systematisch zugänglich zu machen. Überhaupt ist wenig spezifische Literatur zu diesem Thema verfasst worden.

Titelkurzbeschreibung

Milton H. Erickson, der Begründer der modernen Hypnotherapie, hat die Technik des »Utilisierens« erfunden und kultiviert – ohne sie jemals systematisch darzulegen. Dies leistet erstmals das Buch von Stefan Hammel, der die kreative und facettenreiche Kunst, die Gedankenwelt des Klienten für seine Therapie zu nutzen, in seiner ganzen Vielfalt zugänglich macht.

Autorenportrait

Stefan Hammel ist ausgebildet als systemischer Therapeut und Hypnotherapeut; er ist Leiter des Instituts für hypno-systemische Beratung in Kaiserslautern (Pfalz), Referent des Helm-Stierlin-Instituts, Heidelberg und des Milton-Erickson-Instituts, Heidelberg, Mitarbeiter der Eltern-Zeitschrift »KidsLife« sowie Autor des hypno-systemischen Blogs »HYPS« (Link: www.stefanhammel.de/blog).

Inhaltsverzeichnis

Inhalt Vorwort 9 EINLEITUNG 11 1 Das Problem vor dem Karren der Lösung 11 11 Das Unnütze nützen 14 12 Das Erickson'sche Utilisationskonzept 16 13 Utilisation als Prozess von Folgen und Führen 22 14 Die Assoziationsnetze des Ausgangs- und Zielsystems 23 15 Anamnese und Zielklärung32 16 Eine Brückevom Problem zur Lösung 33 17    Das Erzeugen von Problem- und Lösungsmodellen 43 ERSTER HAUPTTEIL: Nützliche ANLIEGEN 49 2    Utilisationstechniken bei spezifischenProblemstellungen 49 21    Somatisch assoziierteSymptome 53 211 Schmerzen und Missempfindungen   53 212 Immunreaktionen 70 213 Tinnitus 84 214 Schlaf 95 215 Sexualität101 216 Sucht   105 217 Lernen, Gedächtnis und Verhaltenssteuerung 116 22 Psychisch assoziierteSymptome129 221 Angst und Zwang 129 222 Depression 147 223 Aggression 153 224 Selbstgefährdendes Verhalten 158 225 Manie, Psychose, Wahn163 226 Trauma und Traumafolgen 169 227 Belastungen durch Verlust und Trauer 181 228 Belastungen in Partnerschaften 184 ZWEITER HAUPTTEIL: Nützliche KONTEXTE 189 3 Utilisation biografischer und aktueller Ressourcen 189 31 Das Problemverständnis der Klienten 189 32 Autonomiestreben und Abwehrverhalten 191 33 Schutzbedürfnisse 194 34 Soziale Beziehungen 195 35 Kulturelle, regionale und sprachliche Besonderheiten 196 36 Berufe, Begabungen und Interessen 197 37 Biografische Erlebnisse 199 38 Äußerungen der Klienten 200 39 Die Beratungssituation 200 391    Gegenstände, Architektur- und Landschaftselemente 201 392    Zufällige Ereignisse während der Beratung 204 393    Psychoedukation und medizinische Information 205 DRITTER HAUPTTEIL: Nützliche METHODEN 209 4 Utilisationstechniken 209 41 Kopplung 209 411 Einfache Kopplung 213 412 Doppelte Kopplung 218 413 Serielle Kopplung 223 414 Vernetzte Kopplung 224 415 Entkopplung 226 42 Altersregression und Altersprogression 228 421 Erlebnisinhalte in die Vergangenheit bringen 229 422 Erlebnisinhalte in die Gegenwart bringen 230 423 Erlebnisinhalte in die Zukunft bringen 231 43 RapportbasierteInterventionen 232 431 Realer und imaginierter Rapport233 432 Pacing und Leading 235 433 Rapportunterbrechung 236 44 ParadoxeInterventionen 237 441 Symptomverschreibung 238 442 Symptomverstärkung 239 443 Symptomveränderung 240 45 Therapeutische Paradoxien 243 46 Reframing 245 461    Realistisches und irreales Reframing 247 462    Direktes, beispielhaft es und metaphorisches Reframing 248 463    Positiv-, Negativ- und Suchmodelle   250 464    Regel-, Ausnahme- und Trickfilmlogik 251 465    Veränderung der Interpunktion 252 466    Veränderung zugeschriebener Eigenschaften   253 47 Externalisieren und Visualisieren von Erlebnisinhalten 254 48 Personifizieren von Erlebnisinhalten 256 481 Unsichtbare Freunde259 482 Ambivalenzdialog259 483 Missverständnis-Intervention261 484 Früher, Jetzt und Später im Gespräch262 49 Einfache Veränderungen des Aufmerksamkeitsfokus 266 491 Verschiebung des Aufmerksamkeitsfokus 266 492 Umkehrung des Aufmerksamkeitsfokus   267 493 Konzentrieren des Aufmerksamkeitsfokus268 410 DirektiveInterventionen 268 4101 Warnung 269 4102 Hausaufgabe 270 4103 Ordeal 271 5 Schlussgedanken 273 ANHANG 275 6 Verzeichnisse 275 61 Fallverzeichnis 275 62 Stichwortverzeichnis 276 63 Literaturverzeichnis 283

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