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Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Psychologie > Angewandte Psychologie

Stichwörter:

, E-Books , Narzissmus

Sprache:

Deutsch

ISBN:

9783873878129

Erscheinungsdatum:


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Kinder egozentrischer Eltern

Eine Kindheit mit narzisstischen Eltern bewältigen. Zu einem neuen Selbstverständnis finden

Nina W. Brown (Autor)

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Inhalt

Von Eltern erwartet man normalerweise, dass sie um die Entwicklung ihrer Kinder besorgt sind. Es gibt aber auch Eltern, die die Bedürfnisse ihrer Kinder weitestgehend ignorieren und statt dessen ausschließlich auf ihre eigenen fokussieren. Liegt eine narzisstische Persönlichkeitsstörung vor, fordert mancher Vater, manche Mutter bereits von ganz kleinen Kindern Aufmerksamkeit und Bestätigung ein. In diesem Selbsthilfebuch lernen Betroffene, die mit einem narzisstischen Elternteil aufgewachsen sind, wie sie sich Schritt für Schritt aus den Konflikten ihrer Kindheit herausarbeiten und eine befriedigende Eltern-Kind-Beziehung aufbauen können. Unterschiedliche Formen des Narzissmus und die jeweiligen Auswirkungen auf die Kinder werden untersucht. Die Autorin unterbreitet konkrete Strategien, wie Betroffene negative Folgewirkungen ihrer Kindheit erkennen und verarbeiten können und wie es ihnen gelingen kann, ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen.

Inhaltsverzeichnis

Wütend werdende, kritisierende, fordernde und unvernünftige ElternBleibende Auswirkungen egozentrischer ElternDas Leid setzt sich fort: Das Kind als ErwachsenerSchwierige Situationen und wie Sie damit umgehen könnenÜberwinden Sie die versteckten und vergiftenden Auswirkungen Ihres ElternteilsAcht Strategien, um den Schmerz zu beendenStärken Sie Ihr SelbstIhr ideales Selbst: Definieren Sie die Person, die Sie sein möchtenDas Ideal erreichen: Aufbau eines neuen und besseren SelbstSie können es tun: Übernehmen Sie die Führung über Ihr Selbst

Autorenportrait

Nina W. Brown ist Professorin an der Old Dominion University (Norfolk). Die Expertin für narzisstische Persönlichkeitsstörungen und deren Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen ist Autorin zahlreicher Bücher.

Auszug

Der egozentrische ElternteilEgozentrisch ist, wer den Fokus ständig in hohem Maße und in fast allen Situationen und Gegebenheiten auf sich selbst richtet. Das Verhalten egozentrischer Personen basiert (fast) ununterbrochen auf deren Bedürfnissen, auch dann, wenn einige Handlungen scheinbar anderen zu Gute kommen. Dieses Buch stellt diese ständige und extreme Selbstfokussierung als Destruktives Narzisstisches Muster (Brown, 1998, 2001, 2006) dar.Im Folgenden werden die für ein DNM charakteristischen Verhaltensweisen und Einstellungen dargestellt. Lesen Sie zuerst die Beschreibungen, bevor Sie anschließend den Bewertungsbogen ausfüllen.Größenwahn: Die Person neigt dazu, sich selbst als eine Art Supermensch zu sehen, was mit unrealistischen Erwartungen in Bezug auf Erfolg, Leistung, Reichtum und dergleichen einhergeht. Sie glaubt, immer gewinnen zu müssen und als Einzige zu wissen, was für andere das Beste ist.Anspruchshaltung: Eine Person mit dieser Einstellung geht davon aus, dass andere lediglisch eine Erweiterung ihrer selbst sind, so dass sie somit ihrer Kontrolle unterliegen und nur dazu da sind, ihre Bedürfnisse zu erfüllen - die unausgesprochenen inbegriffen. Mitmenschen werden nicht als eigenständige und besondere Individuen anerkannt. Die Person erwartet und besteht auf bevorzugter Behandlung und ist der Auffassung, dass ihre Bedürfnisse Vorrang vor denen der anderen haben sollten,Mangel an Einfühlungsvermögen: Die Person ist gleichgültig gegenüber den Auswirkungen, die ihre kritischen, erniedrigenden und abwertenden Kommentare und Bemerkungen haben, erwartet aber gleichzeitig Einfühlungsvermögen von anderen. Sie gibt anderen ständig die Schuld für ihre Fehler und unveränderliche Tatsachen.Erweiterung des Selbst: Da die Person andere nicht als getrennt von sich selbst versteht, erwartet sie Gefallen, ohne diesen zu erwidern. Sie gibt Befehle und geht von deren prompter Durchführung aus. Desweiteren erwartet sie, dass andere ihre Gedanken lesen und wissen, was sie will, ohne es aussprechen zu müssen. Sie stellt aufdringliche persönliche Fragen und sagt anderen, was sie tun soll(t)en, wobei sie deren Exitenz und Grenzen nicht respektiert.Verarmtes Selbst: das für das verarmte Selbst typische Verhalten beinhaltet ständiges Jammern darüber, wie benachteiligt, außen vorgelassen und herabgesetzt die Person ist, auch wenn keinerlei Beweise für diese Sichtweise existieren. Sie neigt dazu, sich selbst gering zu schätzen, reagiert aber wütend oder verletzt, wenn andere zustimmen. Sie benutzt Selbstherabwürdigung, um andere dazu zu bringen, ihr zu widersprechen.Aufmerksamkeit suchend: Die meisten hierfür typischen Verhaltensweisen sind leicht zu erkennen, da die Person sie gewöhnlich fast alle und fast immer an den Tag legt. Sie spricht nicht nur laut, sondern auch viel. Sie betritt und verlässt Räume geräuschvoll, kleidet sich entsprechend, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und gestikuliert wild.Bewunderung suchend: Hiermit verbundene Verhaltensweisen werden ständig ausgeführt, um öffentliche Zustimmung und Billigung zu erhalten, nach denen sich der Elternteil als externe Zeichen von Wert, Überlegenheit und dergleichen sehnt. Die Person prahlt, gibt mit ihren Fähigkeiten an und empfiehlt sich selbst für Auszeichnungen und andere Anerkennungen. Sie reagiert auf Schmeicheleien, erkennt aber unaufrichtige Komplimente nicht.Oberflächliche Emotionen: Diese Person zeigt und fühlt wenige Emotionen, gewöhnlich nur Wut und Angst. Sie besitzt einen Wortschatz für Gefühle, der jedoch nur aus leeren Phrasen besteht.Neid: Diese Person drückt Neid aus, wenn sie Dinge sagt und tut, die ihren Ärger über den Erfolg, die Fähigkeiten, den Besitz oder die Möglichkeiten anderer widerspiegeln. Denn aus ihrer Sicht verdient sie dies mehr als andere. Gefühle des Neides können das verarmte Selbst hervorrufen.Geringschätzung: Geringschätzung ist Teil des Überlegenheitsgefühls, bei dem die Person denkt, andere seien weniger verdienstvoll, wertvoll oder geschätzt. Sie äußert gewöhnlich negative und geringschätzige Kommentare über den Wert anderer, wie z.B. dass arme Menschen keine Hilfe verdienen.Arroganz: Diese Einstellung, sich anderen hochgradig überlegen zu fühlen, zeigt sich in entsprechenden Verhaltensweisen, wie herablassend mit diesen Menschen zu sprechen. Die Person scheut nicht davor zurück, andere wissen zu lassen, dass sie sie als unterlegen ansieht, und weist oft auf ihre eigene Überlegenheit hin.

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